Wann wird Alkohol zur Sucht? Miri über Abhängigkeit und den Weg zur Abstinenz
Shownotes
In dieser Folge spricht Miri mit Psychotherapeutin Amelie offen über ihre Alkoholabhängigkeit, die Entgiftung und den Weg in die Abstinenz. Miri heißt eigentlich anders und teilt in dieser Folge anonym ihre Erfahrungen. Denn das Thema Abhängigkeit ist oft mit Scham und Schuld verbunden – dabei kann Sucht jeden treffen und ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.
Doch wo fängt Abhängigkeit eigentlich an? Die Folge regt zum Nachdenken an, wie selbstverständlich Alkohol in unserer Gesellschaft akzeptiert ist und wie früh junge Menschen damit in Kontakt kommen. Heute lebt Miri abstinent – doch mit dem körperlichen Entzug ist es nicht geschafft. Miri erzählt, was ihr dabei hilft, abstinent zu bleiben und warum sie sich jeden Tag aufs Neue für ein Leben ohne Alkohol entscheidet.
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Transkript anzeigen
00:00:08: Willkommen bei deinem Podcast, es braucht das ganze Dorf.
00:00:10: Hier sprechen jugendliche Alltagsexpertinnen und Experten mit Profis aus der Wissenschaft ehrlich und authentisch über mentale Gesundheit und alles was dazugehört.
00:00:19: Du bist nicht allein denn manchmal braucht es ein ganzes Dorf um den Weg zu finden.
00:00:23: Schön dass du Teil des Dorfes bist.
00:00:32: In diesem Podcast sprechen wir offen über Themen rund um mentale Gesundheit, die für einige emotional herausfordernd sein können.
00:00:39: Wenn du denkst dass das für dich der Fall sein könnte empfehlen wir die Episode nicht allein zu
00:00:43: hören.
00:00:44: in der Beschreibung findest du hilfreiche Angebote
00:00:46: und Ressourcen die du Unterstützung bieten können.
00:00:54: Hallo, schön dass ihr wieder da seid.
00:00:57: Ich bin Miri, ich bin neunzehn Jahre alt und heute möchte ich mit Amelie über Sucht
00:01:02: sprechen.
00:01:02: Hi Miri!
00:01:03: Schön, dass du wieder da bist.
00:01:08: Wir arbeiten jetzt seit drei Jahren zusammen.
00:01:10: von Beruf her bin ich Psychologin und Psychotherapeutin in Richtung Verhaltenstherapy und wir sprechen heute über das Thema Sucht.
00:01:17: vielleicht wichtig zu wissen von Anfang Miri ist nicht ein richtiger
00:01:20: Name.
00:01:20: Das ist mein Künstlername und gleich bringe ich meinen Album auf.
00:01:24: Ich heiße tatsächlich anders, aufgrund der Wahrscheinlichkeit aus den Leuten die ich kenne.
00:01:29: Die mich kämpft, diese voll so hören habe ich mich entschieden einen anderen Namen zu benutzen und vielleicht spürt meine Stimme auch verzerrt sein.
00:01:36: Das habe ich für mich entschieden, weil der Inhalt dieser Erfolge völlig persönlich ist und ich das aber auch sehr wichtig finde darüber zu sprechen.
00:01:44: Und ich aus trotzdem möglich machen wollte, meine Geschichte zu teilen und den Menschen jugendlich mit die Möglichkeit zu geben, sich darin wiederzufinden – und davon wollte ich mich nicht aufhalten lassen!
00:01:55: Schönest du es trotzdem machst?
00:01:57: Ich glaube wir merken schon daran dass es gar nicht so einfach ist über das Thema Sucht zu sprechen, weil das Thema ganz häufig stigmatisiert wird.
00:02:05: Es ist sehr schuld und schambehaftet bei vielen Betroffenen.
00:02:07: Und wir möchten heute ein bisschen was tun für die Entstigmatisierung der Sucht.
00:02:12: Was ist Sucht?
00:02:13: Und worüber reden wir heute?
00:02:14: Wir reden heute über die Alkoholsucht, es sind in Deutschland ungefähr ... zwei Komma zwei Millionen Personen von Sucht betroffen.
00:02:22: Wir sprechen eigentlich seit nineteen sieben Sechzig nicht mehr von dem Thema Sucht, sondern wir sprechen über die Abhängigkeit und schädlichen Gebrauch Und es sind über zwei Millionen Personen von der Abhängigkeit Betroffen und ungefähr eins Komma acht Millionen Von einem Schädlichen gebraucht.
00:02:36: daher sehen wir dass das Thema sucht sehr sehr viele in Deutschland betrifft.
00:02:39: Wir sehen auch viele Todesfälle.
00:02:41: dadurch starben ungefähr zwarteinundzwanzig rund fünfzigtausend Menschen an den Folgen des Alkohol Konsums und Es betrifft einfach sehr, sehr viele.
00:02:50: Und es betrifgt auch nicht nur die Betroffenen selbst sondern auch das Umfeld.
00:02:54: Vielleicht noch mal ganz kurz was ist eigentlich Sucht beziehungsweise?
00:02:57: wir haben ja gerade gehört dass es eher Abhängigkeit oder schädlicher Gebrauch Die Abhängigkeiten sind.
00:03:02: als Therapeuten haben wir da sechs Kriterien bzw.
00:03:05: sechs Symptome.
00:03:06: Davon müssen drei Symptomen in den letzten zwölf Monaten erfüllt sein.
00:03:10: Das ist einmal das sogenannte craving also ein ganz starker Wunsch oder eine Zwang, Alkohol zu konsumieren.
00:03:16: Das gilt auch für andere Substanzen.
00:03:18: Dann ist es das Zweite, dass der Kontrollverlust bzw.
00:03:21: die verminderte Kontrollfähigkeit... wann beginnt man?
00:03:24: Wann beendet man den Konsumen und auch die Menge des Konsums?
00:03:27: Dann das Dritte sind die Entzugsymptome!
00:03:29: Und da sind mir immer ganz wichtig Entzugsymptome starten nicht beim Krampfernfall sondern eben auch Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Zittern in den Händen.
00:03:38: Alle das sind schon ein Zugsymptome.
00:03:40: Dann sehen wir als viertes Symptom so eine Toleranzentwicklung.
00:03:43: Das heißt um denselben Effekt zu erzielen müssen höhere Dosen da erforderlich.
00:03:48: und das erzählt zum Beispiel wenn man nach einem Bier dann sehr fröhlich war um die gleiche Fröhlichkeit zu erzählen braucht man dann irgendwann drei Bier.
00:03:57: Ich vernachlässige meine Interessen, also zu Gunzen des Substanzkonsums.
00:04:03: Und das Letzte, das Sechste sind ich konsumiere obwohl ich weiß dass es schädliche Folgen hat.
00:04:09: Wobei das ja eigentlich bei jedem Konsum meistens zutrifft als auch nicht jetzt keine Abhängigkeit der Erkrankung überhaupt.
00:04:18: Wie machst du's genau?
00:04:18: Klar sie jedes bisschen, Herr Kohle ist schädlich.
00:04:22: Ja, ich glaube das ist ganz wichtig dass wir keinen gesunden Konsum haben.
00:04:26: Wir haben kein gesunden Konsum von Alkohol sondern auch die WHO sagt der erste Schluckwein ist schädlich.
00:04:31: Wie war es denn bei dir?
00:04:32: Diese
00:04:32: Folge übrigens erzähle ich von meiner Geschichte und ich bin eben nur alkoholabhängig.
00:04:37: Das heißt das ist die Art von Sucht über die wir heute reden werden.
00:04:40: Ich bin das erste mal mit Alkohl Ich glaube, dreizehn-vierzehn in Berührung gekommen.
00:04:47: Wir waren in der Schule und hatten eine total lange Mittagspause vor Sport.
00:04:53: Und es war echt langweilig!
00:04:56: Und wir waren dann so im Spindraum ... Freunde von mir sind auf die Idee gekommen, war es ja doch voll lustig.
00:05:01: Wenn wir uns jetzt auch irgendwie noch so eine Weinschaule holen und dann hat eine Person von uns, die halt schon sechzehn war, sich eine geholt?
00:05:08: Und dann haben wir sie irgendwie untereinander aufgeteilt!
00:05:10: Und das war gar nicht wirklich mit dem Gedanken, jetzt uns zu schaden oder betrumpen zu werden... Es war auch für uns alle, also wir waren irgendwie fünf Personen aber genau ... Dort hab ich auch gemerkt.
00:05:23: Also, in dem Moment vielleicht nicht, aber im Nachhinein weiß ich ... dass ich schon da gemerkt hab, das ist für mich irgendwie anders als für die anderen.
00:05:32: Ich hab gemerkt, dass ich versucht habe, ohne dass es aufhält so viel wie möglich zu bekommen und dass ich mir eigentlich auch die ganze Zeit gedacht hab, okay, gehört es irgendeinen Vorwand?
00:05:44: Kann ich was verschütten oder sagen, es ist irgendwie nicht gut, dass wir noch eine holen, weil ich gemerkt habe, Gut an.
00:05:51: Und ich weiß, die Sportstunde danach war... Also, ich hatte zumindest hypermpt auch wirklich mentale Probleme und zum Beispiel soziale Ängste.
00:06:00: Ich hab gemerkt aber auch z.B.
00:06:02: eine Reisempfindlichkeit und ich habe gemerkt in der Sportstune danach dass alles einfach
00:06:07: leichter
00:06:07: ist.
00:06:08: also es war viel leichter mit den anderen an der Turnhalle zu sein.
00:06:12: Es war leichter, irgendwie Witze zu machen und Leute fanden mich lustig oder haben mit mir interagiert, die ich normalerweise nie mit mir unterhalten habe.
00:06:19: Ich hab nicht gar nicht mehr geschehen sondern einfach wohlgefühlt auch wohl in der Gruppe.
00:06:27: Auch meine Mitschüler hatten glaube ich den Eindruck, mir geht es echt gut gerade und da hatte ich dann so das Gefühl.
00:06:34: Ich habe irgendwie einen Wunder mithilfe mich gefunden.
00:06:36: Das ist
00:06:37: so wichtig was du gerade erzählst und berichtest weil... Alle Drogen und auch Konsummittel, Alkohol, Cannabis rauchen etc.
00:06:47: haben alle positive Konsequenzen.
00:06:50: Die meisten sind nur kurzfristig aber sie haben ganz, ganz positive Kesequenze und das wird so im Alltag, wird es immer ausgeblendet und total verteufelt.
00:06:58: Und ich sehe das als nicht optimal weil... Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit und da kamen Kennein Limit Eine Alkoholpräventionsangebote kam zu uns in die Schule und meinte, Alkohl ist ganz schlecht.
00:07:11: Und macht es auf gar keinen Fall.
00:07:13: Es ist ganz schlimm was ihr da macht oder wer macht das?
00:07:16: auf gar kein Fall?
00:07:17: Mein erster Gedanke war so naja das kann ja nicht so schlimm sein wenn jetzt achtzig Prozent der Deutschen Alkool konsumieren.
00:07:23: Und deswegen finde ich das super wichtig, dass du auf diese positiven Konsequenzen jetzt eingehst und sagst kurzfristig war das irgendwie im Sportunterricht?
00:07:31: hast du dich besser gefühlt?
00:07:33: Ja.
00:07:33: Und ich denke wenn es mir zu diesem Zeitpunkt nicht sowieso schlecht ging während des was mir Alkohol damals gegeben hat.
00:07:40: Es war etwas was ich von nirgendwo andersher irgendwie bekommen habe.
00:07:44: Es gibt ja auch Leute, die eben nicht in Abhängigkeitserkrankungen haben und trotzdem positive Konsequenzen durch Konsum mal erleben.
00:07:53: Bei mir war es nur so, dass ich wenig Unterstützung von zu Hause hatte ... Und irgendwie gemerkt habe, okay, in allem meinen Problem ist das irgendwie die Lösung.
00:08:04: Also, nur als es mir dann ... Mental schlechter ging, ist es irgendwann umbeschlagen und dann bin ich teilweise ... Es war so mit Jahr sechzehn.
00:08:14: Morgens irgendwie aus dem Bett hab mir ... Eine Flasche, keine Ahnung.
00:08:19: Ich hab Rania oder so von meinen Eltern geholt und hab dann gesagt ja ich gehe jetzt in die Schule, in dem Zeitraum den ich sollte aber war eigentlich nur auf der Toilette und hab da irgendwie das leer getrunken, war dann den halben Tag, lag ich dann da auf einem Klo nicht so wirklich bei Erbewusstsein und bin dann aufgestanden und nach Hause gegangen.
00:08:38: Das ist auch so mein alter eignetzeitklamm.
00:08:41: Und
00:08:41: könntest du das sagen?
00:08:43: War das dann ... Dieser Kipppunkt war erst nach zwei Jahren und diese zwei Jahre lief es eigentlich total gut, also da hast du das Alkohol als Wundermittel beschrieben.
00:08:50: Würdest du echt sagen dass das zwei Jahre lang so ging?
00:08:53: oder gab's dazwischen schon mal so Momente wo du dir dachtest oh okay jetzt ist irgendwie war ich müde auf?
00:08:59: Oder für mich gereizt.
00:09:00: da gab's dann nochmal einen Schritt davor.
00:09:03: Zu dem Zeitpunkt gab es das nicht so sehr, weil das tatsächlich relativ schnell ging.
00:09:09: Es waren kurze Phasen, wo ich dann konsumiert hab und dann extrem ... Bevor ich noch eine längere Zeit Klinikoffenzeit hatte.
00:09:17: aber vor ungefähr einem Jahr oder vor zwei Jahren ging's mir wieder schlechter und da habe ich nach irgendwie schon ne Zeit lang, die ich abstinent war, wieder angefangen mehr zu schrinken.
00:09:32: Entgiftung seit dem Absinente.
00:09:34: Das war der Zeitpunkt, wo ich ... Ich wusste davor, dass ich keinen gesunden Umgang mit Alkohol hatte.
00:09:40: Aber da ist mir auch wirklich klar geworden.
00:09:43: bin Alkoholikerin.
00:09:44: Und da hat es auch sehr angefangen, dass ich das erste Mal wirklich total negative Erlebnisse hatte.
00:09:50: Meine Freunde waren dann auch öfter feiern und das ist ja was, was schon akzeptiert wird.
00:09:56: also als ich sechzehn wurde war's dann auch viel mehr in Ordnung, das fehlt zum Beispiel abends mal ich auch mit meinen Eltern Grasweine getrunken habe oder so und das wurde mir auch in meiner Familie hab' auch in meinem Umfeld weil wir in Deutschland leben sehr positiv vorgelebt.
00:10:10: Also ich weiß jetzt nicht Es war nicht die direkte ... Ich, dass meine Eltern mir gesagt haben, komm, kein Trink.
00:10:17: Aber ich wusste, wenn irgendwie mein Vater sich hinsetzt und kaputt vom Abistag ist, dann sagt er so jetzt erst mal ein Bier.
00:10:24: oder ich wuste, wenn man als Positives erlebt hat, feierten wir zusammen mit Alkohol, weil man auf irgendwas anstoßen will.
00:10:31: Ich wusste damit, also man trinkt sich Mut an zum Beispiel.
00:10:34: Oder dass es positive und verbindene Erlebnisse sind, irgendwie feiern zu gehen Abstoß zu haben, irgendeinen Film oder sowas.
00:10:43: Dass das was ist, was scheinbar zur Jugend
00:10:46: dazugehört.
00:10:47: und dann hab ich gedacht ja okay wenn ich halt öfter Mut brauche mal und vielleicht ein bisschen mehr Entspannung weil jeder Tag irgendwie anstrengend ist.
00:10:56: so hat es angefangen dass sich gemerkt habe was für positive Konsolidenz auf für meine Umwelt hat.
00:11:02: und dann dachte ich mir, hm, ich habe wenig.
00:11:04: Wenig positiv ist einfach so, ich hab wenig was mir Mut macht und was mir hilft und mich entspannen lässt.
00:11:10: sonst.
00:11:10: und dann habe ich das irgendwie dort gefunden.
00:11:12: aber es hat auf jeden Fall sehr dazu beigetragen wie normalisiertes war weil ich hätte nie einfach so daran gedacht vielleicht irgendwas anderes zu konsumieren.
00:11:21: aber bei Alkohol war's einfach also Zugänglich bei mir zu Hause, auch als ich noch untersehtsam war und irgendwie normalisiert.
00:11:28: Mir war schon klar ... Ich hab niemandem so offen darüber geredet was ich da mache und wie viel ich eigentlich trinke weil ich wusste nie geht es gerade schlecht Leute wissen nicht bin in einem schlechten psychischen Zustand und ich sitze alleine und betränke mich um meinen Alltag zum Meistern.
00:11:43: Und ich wusst das ist nicht normal.
00:11:45: aber gleichzeitig wusste ich, wenn ich jetzt älter wäre und ich würde das in meiner Mittagspause oder um achtzehn Uhr nach dem Arbeiten machen.
00:11:52: Oder wenn ich zusammen rausgehe mit einem Freund dann wär's okay!
00:11:56: Und dann habe ich mir irgendwie gedacht naja im Endeffekt mache ich doch das gleich
00:12:01: ja?
00:12:01: Ja also Alkohol ist ja total sozial akzeptiert.
00:12:04: Und was ich auch immer spannend finde beim Thema Alkoholabhängigkeit ist eben, wie du es jetzt gerade beschrieben hast so eine ganz dünne Linie die den normalen und das in Anführungszeichen Konsum vom Alkolismus trennt.
00:12:19: Weil wie du gesagt hast wenn halt man das Feierabendbier trinkt und der Feieramt halt um vierzehn Uhr ist dann ist das in Ordnung.
00:12:26: aber wenn man sagen würde man trink des in der Mittagspause um vierzen Uhr ist das nicht in Ordnung.
00:12:32: Und deswegen ist es so eine ganz schmale, schwammige Linie auf jeden Fall.
00:12:37: Die ist einfach sehr schwer machtes zu erkennen für sich selbst und im Umfeld das zu erkennen.
00:12:43: Dann ist es eben aber auch so wie du es gerade gesagt hast wenn man dann viel zuviel trinkt und dann selber merkt das ist nicht normal diesen Gedanken hat und dann ist es sehr schuld und schambehaftet dass man dann sagt ich will jetzt doch niemanden sagen weil vielen manifestiert sich die Sucht weil man dann halt das im Heimlichen macht.
00:13:01: Ich weiß nicht, wie war's bei dir.
00:13:03: Wie würdest du es beschreiben?
00:13:04: Also ich hab nie wirklich... Na ja doch!
00:13:07: Ja also ich habe nie wirklich in der Öffentlichkeit getrunken.
00:13:12: Es hat dann irgendwann als ich halt gemerkt habe dass sich das hier schon brauche.
00:13:17: Und was
00:13:17: haben wir denn nur mit Freunden oder...?
00:13:19: Das erste Mal waren wir mit Freinden und dann habe ich gemerkt Okay, es bringt mir was und ab dem Zeitpunkt war's eigentlich immer nur mit mir.
00:13:27: Es hatte eine klare Funktion und das hat mir nie geschmeckt wie man sagen würde.
00:13:33: Ich wusste von Anfang an ich mache das hier weil das eine Wirkung auf mich hat und die brauche ich.
00:13:38: Also irgendwann hat es dann am Anfang auch Teil dieser Diagnosekriterien, dass ich zum Beispiel... zu einem Zeitpunkt, wo ich eigentlich überhaupt keine Kraft hatte aus dem Bett zu kommen.
00:13:47: Wenn ich wusste das ist irgendwie ein Fest und es ist abends und meine Eltern wollen mit mir dahin oder irgendwer anderes, dass ich mir meinen Zugang zur Alkohol gesucht habe, worüber auch immer ich ihn gefunden hab.
00:13:57: also dann bin ich zum Beispiel extra... mitgekommen, weil ich wusste da ist es okay zu trinken.
00:14:03: Also da wäre es vertretbar, weil also da irgendwie... Ich weiß nicht unter der Woche wenn ich in die Schule gehe natürlich eigentlich mich aber wenn ich jetzt am Wochenende mit meinen Eltern da bin dann sagen sie ja mal und natürlich habe ich auch unter der Woche getrunken aber ich hab mir halt es dargesucht wo ich es hinten konnte irgendwie
00:14:21: Ja, total.
00:14:22: Und da wieder diese soziale Legitimation die man dann hat.
00:14:25: also wie würdest du das einschätzen mit den... Das finde ich nämlich total schwierig mit der Menge das immer einzuschätzen des Alkohols.
00:14:31: Das krieg' ich in der Praxis ganz oft die Frage gestellt.
00:14:33: Bin nicht alkoholiker weil ich trink XY am Abend und wie würdest du es einschätzen eigentlich?
00:14:39: Wie war's bei dir?
00:14:40: Also ich finde, die Menge ist vollkommen relevant.
00:14:43: Ich find abhängig ist man an dem Punkt.
00:14:46: also es müssen überhaupt keine physischen Entzugseerscheinungen auftreten.
00:14:49: aber ab dem Punkt wo man... Merkt man braucht es und man möchte gerade eigentlich nicht ohne sein.
00:14:56: Also, es wäre... Es würde mir gerade schlechter gehen wenn ich das weglassen würde.
00:15:00: oder ich möchte oder ich kann das auch gar nicht weglasen.
00:15:04: also Man kann auch jedes Wochenende oder jedes zweite Wochenende mal total feiern gehen oder weiß ich nicht Und man kann auch jeden Abend nur ein Glas trinken.
00:15:14: aber wenn man es braucht und nicht mehr Ohne könnte, dann hat man eine Abhängigkeit.
00:15:19: Also ich meine das ist vielleicht nicht so diagnostisch aber so würde ich es für mich sagen.
00:15:24: Ja und auch dieser ganz starke Wunsch den du da beschreibst irgendwie Alkohol zu konsumieren und die Gedanken kreisen nur noch um den Alkohl Das ist ja schon ein großes Symptom was erfüllt wird.
00:15:34: Ich würde das genauso sehen dass einfach die Menge erst mal egal ist.
00:15:38: also ich glaube wie beide kennen das aus der Pubertätsphase das immer eine Person gab die am Ende des Abends irgendwie brechend in der Ecke lag und man sich Sorgen gemacht hat.
00:15:49: Und das ist auch eine Form des Alkoholismus, aber es gibt eben ganz verschiedene Formen des Alkolismus.
00:15:53: Es gibt nicht den Alkooliker sondern es gibt Menschen, die das so als Spiegel trinken machen also dass man Konstanz einen gewissen Alkuholpegel hat.
00:16:02: Der Mund kann auch relativ gering sein, kann auch so bei Null Komma Fünf oder drunter liegen.
00:16:06: und dann gibts auch sowas wie ein Quartals Trinker, der einfach einmal im Quartal sehr große Mengen trinkt Gibt so was, die rausstringen kann.
00:16:15: Das ist grad das, was wir über die Jugendlichen, die dann brechend in der Ecke liegen.
00:16:19: Aber es gibt einfach auch diesen hoch funktionierenden Alkoholismus also dass man's von außen eigentlich gar nicht sieht.
00:16:25: Hat man's bei dir gesehen?
00:16:27: Nein!
00:16:27: Also wirklich, wirklich lange nicht.
00:16:30: Auch bis kurz vor einem Zeitpunkt wo ich ... Ich war mal wo mein Leben schon in Gefahr war und wiss ich das wem gesagt hab?
00:16:39: Tatsächlich niemand gemerkt bei mir.
00:16:42: Also ich hatte
00:16:42: ... Keine Lehrer, keine
00:16:43: ... Nee, nee.
00:16:45: Weil
00:16:45: du meintest, du warst in der Schule und dann?
00:16:47: Ja also jetzt dann zu einem ... Ich sag mal so zu dem Zeitpunkt von einem Jahr halt zu der Phase wo ich konsumiert hab.
00:16:54: da war ich nicht in der Schule aber ich bin der Meinung man hätte... Also wenn man weiß worauf man achtet, dann hätte man es gemerkt.
00:17:03: Also zum Beispiel wenn ... Also ich so meistens je nachdem kann man es zum Beispiel auch riechen.
00:17:09: Oder wenn jemand irgendwie immer mal wieder weg muss oder raus muss, also bei mir war es gegen Ende vor meiner Giftung dann auch so dass ich immer Mal wieder trinken musste weil ich sonst isische Abhängigkeit also so Entzugsersteinungen bekommen habe.
00:17:23: Wenn jemand total Wesenz ändert ist auf einmal.
00:17:26: Also wenn ich irgendwie nicht getrunken hab Dann war ich total in nicht gekehrt und wir gingen's total schlechter eigentlich Und ich war eigentlich gar nicht mehr richtig zugehört.
00:17:34: Ich hab mit den anderen geredet, war aufgeschlossen.
00:17:41: Das ist ja auch anstrengend.
00:17:43: Eine Sucht zu haben ist wahnsinnig anstrendend.
00:17:48: Was wir wissen, dass ab einem Glas Wein kommt man nicht mehr so gut in die Tiefschlafphase.
00:17:53: und du hast gesagt einschlafen war irgendwie super.
00:17:55: was wir sehen das man dann nicht so gut durchschläft und nicht so tief schlägt und am nächsten Tag halt so erschöpft aufwacht Kennt man ja auch, wenn man selber Alkohol getrunken hat.
00:18:05: Dass man am nächsten Tag sich so total gerädert fühlt und erschöpft.
00:18:10: Oder hätte man es daran noch merken können, dass jemand oder das
00:18:13: müde war?
00:18:14: Ja ... Ich glaub, man konnte nicht so wirklich auseinanderhalten von den Symptomen von anderen Umständen der Krankung.
00:18:22: Mir ging's zu dem Zeitpunkt echt schlecht.
00:18:25: Und tatsächlich hatte ich das gebraucht, dass ich mir wirklich ... Sorgen, um mein körperliches Wohlergehen dann gemacht habe vor so einem Jahr.
00:18:32: Als ich mich entschieden hab, in die Entgiftung zu gehen und auch aber dazu würde ich noch kommen was sowas hat nicht dazu bewegt zu versuchen Absinenz zu sein dass sich tatsächlich dann die Hoffnung hatte und das Gefühl hatte Ich kann das auch ohne Alkohol Aber davor wurde es echt noch schlimmer.
00:18:50: Wie ging's dir kurz vor der entgiftungen?
00:18:53: Was war so der schwerste Moment für dich?
00:18:56: also ich hatte echt Obwohl mir wichtig dabei zu sagen ist, dass man nicht gieselkörperlichen Symptome wie ich haben muss.
00:19:04: Um zu sagen, ich möchte abstinenz sein und nicht mehr konsumieren.
00:19:08: Ich glaube mitutut das nicht gut weil ich habe das viel früher gewusst schon viel früher sagen können, das tut mir nicht gut.
00:19:17: Ich möchte abstinent sein und es wäre genauso valide gewesen.
00:19:21: aber bei mir war es dann tatsächlich zuletzt so dass ich auch konstant ein Spiegel aufrecht erhalten muss und sonst habe ich Entzugsymptome bekommen.
00:19:28: Was waren
00:19:29: deine Entzug-Symptome?
00:19:30: Woran hast du's gemerkt?
00:19:31: Ich hab gemerkt dass ich, klassisch, dass ich angefangen hab total zu zittern.
00:19:36: Dass mir heiß geworden ist, dass sich geschwitzt habe.
00:19:38: Ich hab meinen Herz total schlagen gehört und es gab zum Beispiel einen Moment wo ich so Booster hast.
00:19:42: Und ich wusste eigentlich noch ein paar Haltestellen zu fahren.
00:19:45: aber mein Herz hat so doll geschlagen und ich hab so geschwitzt das ich dachte wenn der jetzt nochmal einmal über den Hub befährt dann fällt mein Herz raus irgendwie und da musste ich aussteigen und musste.
00:19:56: sehr peinlich oder echt schlimm weil er sind dann auch Kinder vorbeigelaufen halt in all die Jungen hier.
00:20:01: Odgar Hohlen weiß nicht mehr, klinge an das Secht gemerkt auf so.
00:20:04: Sonst wird es hier gefährlich.
00:20:06: weil es tatsächlich also wichtig an dem Punkt so ist wenn man sich eine gewisse Spiel, eine Toleranz aufgebaut hat und konstant konsumiert dann ist es ärztlich nicht vertriebbar wenn man selber einfach aufhört zu trinken und quasi so einen kaltenen Zug macht.
00:20:21: Ich musste dann in eine Entgifte nur despidizinisch begleiten lassen, weil der Körper total sinnvoll darauf reagiert, wenn man das dann auf einmal lässt.
00:20:28: aber ich hatte extreme Strafprobleme.
00:20:31: also ich habe eigentlich jeden Abend halt so viel getrunken, dass sich... und das war dann schlafen, aber ich bin auch mehrmals aufgewacht.
00:20:40: Ich hatte jede Nacht eigentlich Albträume, ich hatte teilweise auch so Schlafparalysen oder irgendwann bin ich nur noch nachts durch mein Zimmer gestiefelt weil ich irgendwie überall Insekten gesehen habe obwohl gar keine waren.
00:20:52: Ja,
00:20:54: oft bin ich nachts aufgewacht in einem Atemzug Ich weiß nicht, aufgehört hab zur Art ne Nachts.
00:21:01: Also ich hatte auch die ganze Zeit mit Reizschmerzen zum Beispiel.
00:21:05: Wirklich wirklich sehr ... Ich hab total lang Gewicht verloren.
00:21:08: Der Moment an den ich das erste Mal was gesagt habe war als ich mit jemandem der mir sehr wichtig ist.
00:21:14: So auf so einem Bezugsbetreuerin aus meiner Wohngruppe.
00:21:18: Wir saßen auf dem Parkplatz und haben irgendwie geredet uns vor ein sehr emotionales Gespräch.
00:21:23: Und ich weiß es hat mich total wohlgefühlt Ich glaube, geweint.
00:21:28: Es war mir wichtig und ich erinnere mich an das Gefühl, dass ich so traurig war, dass sich das vergessen werde.
00:21:34: Und ich wusste aber während wir da waren, ich werde mich nicht dran erinnern können.
00:21:40: Und dort habe ich dann ... Als ich so das gemerkt habe, hab ich gedacht, so möchte ich das nicht!
00:21:47: Eigentlich ist es schlimmer als vorher.
00:21:49: Ja... Also auch wenn es nicht so ... Es gab viele Momente zu dem Zeitpunkt.
00:21:55: Ich fand das so schlimm, dass ich wusste, dass mich nicht daran erinnern können werde und ich kann es heute nicht erinnernen.
00:22:02: Aber ich weiß, dass ihr davon erzählt habt.
00:22:04: Und ich weiß dann, dass wir danach nach einer Giftungstation für mich gesucht haben.
00:22:09: Dass wir darüber geredet haben und ein paar Wochen danach in die Engelschung gegangen sind.
00:22:14: Und bin jetzt seit Mai letzten Jahres obszenen.
00:22:18: Stark!
00:22:19: Super, super!
00:22:19: Da kannst du so stolz auf dich sein.
00:22:21: Toll dass du dieses Gespräch mit der Betreuerin hattest und das das im Endeffekt jetzt dein Leben verändert hat
00:22:27: bzw.,
00:22:28: dass du dadurch in die Entgiftung gehen konntest, dass du da durch Auffüllen konntes mega stark richtig schön.
00:22:34: Kann mir vorstellen was das so Angst macht?
00:22:36: Also Angst, dass man in dem Moment weiß morgen kann ich mich daran nicht mehr erinnern... Das hat ja Fast was von der Demenz eigentlich, dass einem so die Erinnerung aus der Hand gleiten.
00:22:47: Das macht ja total Sorge.
00:22:48: Glaubst du dir hätte etwas gebracht?
00:22:50: Hätte jemand das früher gesagt?
00:22:52: weil du hast ja dadurch so deine.
00:22:54: also die Veränderungsbereitschaft kam ja dann von dir aus.
00:22:57: Du wolltest dann was verändern.
00:22:58: wie wäre es denn gewesen hätten andere dich anspruchen?
00:23:01: Also ich hat mich niemand konkret gefragt ob ich jetzt konsumiere, aber ich hatte davor auch schon Leute die mich gefragt haben hey alles okay und ich weiß dass sich ganz ganz lange auch als ich noch wusste also als ich wusste ok das tut mir gerade nicht gut.
00:23:16: Das so meins war und irgendwie jeder hat Ja, wie ich gesagt hab, jeder hat das einem hilft und ich konnte mir nicht eingestehen.
00:23:24: Dass es mir so sehr hilft ... Und was mich irgendwie dazu befähigt, Sachen zu machen, die ich dann am Ende auch nicht machen konnte.
00:23:31: Weil's mir schlecht ging aber auch deswegen, weil es mir total geschadet hat.
00:23:35: Ich konnte mich nicht eingestellt haben.
00:23:36: Also ich wollte das nicht abgeben oder irgendwie von ihr genommen bekommen.
00:23:40: also... Ich habe ja schon öfter gesagt bekommen von den Leuten, die davon wussten, dass ich mal trinke Teilweise auch ein bisschen in welchem Ausmaßgreff ist halt nicht gut.
00:23:51: und ich glaube... Bis zu dem Moment, wo man dieses Gefühl hat wie ich.
00:23:56: Ich möchte das nicht, trinkt es nicht ... Also, ich glaube, es hätte nicht viel gemacht, weil man selber irgendwie das Gefühl haben muss, ich möchte das für mich nicht.
00:24:06: Ja, total!
00:24:07: Und ich glaube oder weiß nicht, wie's dir, da spielt ja wahrscheinlich auch so die komponente der sozialen Akzeptanz rein.
00:24:13: Es ist teilweise sozial akzeptiert, also so schlimm kanns ja nicht sein.
00:24:16: und was du grade gesagt hattest mit dem, dass man Alkoholikerin ist?
00:24:21: seit Leben lang nicht mehr trinken darf.
00:24:24: Dass das für viele ja auch eine Perspektive ist, die nicht machbar ist und dass deswegen einen Entzug gar nicht sinnvoll ist
00:24:32: oder was?
00:24:32: Das ist sehr wichtig!
00:24:33: Ich hatte auch Momente, wo ich dachte, brauche ich bin neunzehn und ich darf jetzt nie wieder... Ich bin ja jetzt seit einem Jahr ungefähr absehend oder mehr sogar Besuche mäßig einem selbst für Gruppe und da haben wir auch schon öfter darüber gesprochen.
00:24:50: Und tatsächlich kenne ich einige Leute in meiner Gruppe, die diese teilweise auch schon ein wenig älter als ich aber die mit sich zum Beispiel die Vereinbarung haben wenn ich Ich weiß nicht.
00:25:01: Es sind wo neunzig bin und ich lebe noch und mir geht es gut dann erlaube ich mich selbst zu trinken, wie ich möchte.
00:25:07: Ab da habe ich quasi das Reihebahn und sowas zum Beispiel weiß nicht ob man im ersten Moment versteht was das soll aber das ist sehr hilfreich für manche Menschen und für mich tatsächlich auch.
00:25:21: also ich glaube zu sagen dass geht nicht nie wieder darf nicht und nein, ich könnte natürlich physisch.
00:25:28: Ich könnte und es gibt niemanden der mich jetzt aus dem Weg boxt wenn ich jetzt in den Supermarkt gehen würde und mir da was holen würde aber ich möchte nicht und das ist total schwer und es gibts immer noch wenn ich Belastungssituation habe.
00:25:39: es gibt Momente in der Indich das Gefühl hab ich brauche das gerade und ich kann ohne nicht und ist das einfach ein Verhalten was ich gelernt hab über meine ganze Jugend über Jahre und dadurch dass sich das immer so eingesetzt hat habe ich ganz viele Fähigkeiten die ich ohne Alkohol wahrscheinlich gelernt hätte.
00:25:56: Irgendwie Erfahrungen, die ich gemacht hatte... Die habe ich alleine nicht machen können!
00:26:00: Die Fähigkeiten habe ich nicht erlangen können weil alles immer Alkohl für mich gemacht hat.
00:26:05: und jetzt hab' ich so die Erfahrung, dass ich das alles ein bisschen nachlerne wie man es denn macht wenn man nur man selber
00:26:12: ist.".
00:26:12: Und es ist ja im Endeffekt immer eine Entscheidung jeden Tag gegen den Alkool die du triffst.
00:26:17: Und das stelle ich mir extrem anstrengend auch für den Anfang, ehrlich gesagt vor durch diese extreme soziale Integration verändern sich ja wahrscheinlich auch Freundschaften.
00:26:26: Also ich kenne das von mir aus, dass es einfach ein ganz großer Baustein der sozialen Integration ist.
00:26:33: und ich sehe das auch immer wie jetzt ich bin Anfang dreißig auf den Hochzeiten da wird man immer gefragt wie zu einem Bier oder einen Wein oder einen Sekt?
00:26:40: Und man sich denn aktiv dazu entscheidet und sagt ne ich hätte gerne einen Wasser und die erste Frage ist dann ja ach so du bist schwanger.
00:26:47: also da muss man halt sagen nee ich bin auch nicht schwanger Ich will heute nichts trinken.
00:26:51: Man merkt was ein großer sozialer Baustelle ist ist ja in jeder Form so.
00:26:56: Ich bin okay damit zu sagen, ich bin Alkoholikerin und ehrlich gesagt genieße dich auch ein bisschen die Leute damit zu konfrontieren.
00:27:04: Und ich mag das Gefühl dafür zu sorgen dass Leute wissen, dass es Menschen mit Anfängensalkrankungen gibt und dass sie nicht nur unter dem Brücken irgendwo liegen sondern inmitten in jeglicher Bevölkerungskurve in allen irgendwie Ja, Schichten in allen Konsolationen überall sind Menschen mit Amthintheitserkrankungen.
00:27:27: Und ich hab keine Lust mich dafür zu schämen.
00:27:31: Sehr gut!
00:27:32: Perfekt.
00:27:32: und wir reden hier von zwei Komma zwei Millionen Deutschen die von Alkoholsucht betroffen sind.
00:27:39: das ist nur Alkohl.
00:27:40: dazu kam noch ganz große andere Drogen.
00:27:43: Kokain kommt noch dazu.
00:27:45: es kommen auch ganz viele chemische Drogen noch dazu Kanabis, danke unbedingt.
00:27:52: Dann aber auch die ganzen nicht-substanzgebundenen Süchte Spielsucht, die dazu kommt Wetzucht also ganz viel
00:28:00: oder sowas wie.
00:28:01: was soll ich nennen das jetzt?
00:28:02: Ich so ... keine Ahnung, da kenne ich mich nicht so aus.
00:28:04: Also Social Media oder irgendwie Medienabhängigkeiten?
00:28:08: Total,
00:28:08: ja!
00:28:09: Wie über deinen Entzug?
00:28:10: kannst du uns da mitnehmen?
00:28:12: Ich hab in der Klinik angerufen und drei Tage später, die gesagt, kann ich kommen... Es ist komisch wenn man das sagt aber mir wurde auch empfohlen am Morgen, wenn ich dahin gehe.
00:28:21: also ich hatte noch was dabei und ich habe auch da noch getrunken weil die eben also nicht dort aber kurz davor war, weil ich diesen Pegel aufrechterhalten musste und meinen Entzug.
00:28:30: Das wär schon ... Also am Anfang, es war furchtbar.
00:28:34: Meinen dann ... tatsächlich das Hauptentzugssymptom als ich wirklich entzogen hab.
00:28:39: Ich hab nicht mehr getrunken und wurde umgestellt auf Medikamente, die diese kaverlichen Entzug-Symptome runterfahren sollten.
00:28:46: Aber mein Hauptentzug- Symptom war recht durchfallen?
00:28:50: Das war fruchtgarg.
00:28:52: Ich weiß nach so einer Woche hatte ich hauptsächlich das Gefühl, ich fühl mich wieder wie ich.
00:28:59: Und ... Ich weiß, dass ich total geweint hab da.
00:29:02: Weil ich dachte ... Dass ich mich vielleicht nie wieder wie ich fühle!
00:29:06: Das ist ein bisschen schwer zu erklären, aber ich war in diesem Zustand echt lange.
00:29:12: Ich hatte mehrere Monate dann einen konstanten Spiegel und hab halt irgendwie noch enttaviert und mich verhalten.
00:29:17: Aber ich habe mich überhaupt nicht wie ich, wenn die Menschen um mich herum wahrnehmen, wenn ich Erinnerung schaffe im Alltag oder Sachen mache, die ich mag und irgendwie schlafen kann und irgendeine Art von Ledelqualität hatte.
00:29:32: So hab' ich mich nicht gefühlt!
00:29:33: Und ich weiß also an den ersten Tagen in Zug es ist ne... Also nicht nur, wenn man dann keine Zuchsymptome mehr hat.
00:29:38: Sondern dort ist... Ich bin rausgegangen und habe das erste Mal so richtig wahrgenommen was man eigentlich alles wahrnehmen kann.
00:29:47: Und es war sehr viel.
00:29:49: aber ich war so... So glücklich und so dankbar.
00:29:53: Und ich habe in der Zeit wirklich echt viel.
00:29:56: irgendwie dann gemalt, und ich war ganz hier draußen ... Ich war so froh, dass ich nicht weg war und ich mich nie wieder wie ich fühlen kann.
00:30:08: Es gibt schwer- und totalviel- und auch sehr fattlange gedauert bis ich ... Alle Sachen oder ein paar den Winge, die ich halt davor mit Alkohol ersetzt hat dann auch sehr da konnte.
00:30:21: Also irgendwie vor einmal war wieder alles laut und es gab nichts was ... auf einmal beruhigt und ich muss in sozialen Situationen das selber regeln.
00:30:30: Ich kann nicht einfach, weiß ich nicht, meinen Wundermittel was dann am Ende überhaupt nicht wunderbar war zu mir nehmen und die Dinge ja prägen sich von selber.
00:30:39: Ich muss selber gucken wie geht es mir gut?
00:30:42: Und was tut mir eigentlich gut?
00:30:44: And wann ist mir irgendwas eigentlich so viel?
00:30:47: mit welchem Leuten umgiebigst mich eigentlich gerne und mit welchen nicht?
00:30:50: Das sah so so viel am Anfang
00:30:53: Und ich kann mir auch vorstellen, dass das ein vom Entzug abhält.
00:30:57: Weil also der Alkoholentzug ist ja einer der schwersten Entzüge die man machen kann.
00:31:03: Alkoholsucht geht ja auch mit einer ganz hohen Suizidalität einher, mit ganz vielen Suizidversuchen die damit einhergehen.
00:31:09: Aber es ist eine der schwersten Entzüge und du erzählst gerade das es am Anfang ganz viele körperliche Symptome gab und psychische Symptomen.
00:31:17: aber dass damit das nicht geschafft war sondern dann fängt eigentlich die Arbeit erst richtig an.
00:31:22: Sondern Du musst lernen und ich finde es total spannend was Du sagst mit die Geräusche auszuhalten weil Alkohl dämpft, Alkool schütte so'n bisschen Endorphine aus.
00:31:30: also sonst geht's einfach besser wie wir es vorhaben auch hatten.
00:31:33: das Feierabend Bier oder heute, jetzt brauche ich erst mal einen Schnaps ist ja auch ganz um so den Stress abzubauen.
00:31:39: Oder jetzt stoßen wir immer an weil es so schön war alles mit Alkohol verbunden.
00:31:43: du hattest das über Monate lang in den Spiegel also ein Konstantin Pegel hattet du und musstest alles neu lernen und ich finde das so bewundern wäre dass du dich dafür entschieden hast nach dem ersten harten Entzug wirklich zu sagen und jetzt fange ich richtig an
00:31:59: Das Schlimme ist, wenn ich mich jetzt zurück erinnere der Entzug und die Tat davor.
00:32:03: Das war furchtbar!
00:32:05: Ich möchte nicht nie wieder so fühlen aber das Schlimmel ist dass es immer weiter weg rückt je länger man auf sie nennt es und die positiven Konsequenzen sind irgendwie immer... Und es gibt heute eine Situation, in der ich nicht denke, euch holen wir ein Bier?
00:32:21: Oder Bier sowieso nicht.
00:32:22: Weil das ist ekelhaft.
00:32:23: Aber irgendwie was anderes Alkoholisches.
00:32:26: Es gibt Situationen, an denen ich denke ... Wenn ich jetzt trinken würde, wird es mich überhaupt nicht so belasten.
00:32:32: Dann könnte ich das viel länger und fänden die anderen nicht verständlich auch sympathischer.
00:32:37: Diese Situation gibt es und die Realität einer Aufhängigkeitserkrankung ist.
00:32:41: Die wird es immer geben für mich, immer!
00:32:45: Aber es ist schon leichter.
00:32:48: Es ist eine Sache, die mir in den Kopf kommt und ich hab den Gedanken daran, weil ich mittlerweile auch tausend andere Dinge habe, die ich vorher ausprobiere und die mir vorher helfen können.
00:33:00: Und es kommt eigentlich nie zu der Situation, dass ich wirklich nichts anderes habe.
00:33:06: Weil ich weiß wie viel mir das nimmt!
00:33:09: Willst du von ein paar Sachen noch berichten, die du hast?
00:33:12: Also ich hab zuerst da ganz viele.
00:33:15: Ich habe einen sehr tolle Selbstüffelgruppe, ich hab ein krasses Sicherheitsnetz in meiner Wohngruppe aber auch von Freunden und Menschen in meinem Leben, die mich unterstützen.
00:33:25: Ich hab ganz viele Dinge, die ich mittlerweile ausgearbeitet habe, die mir persönlich funktionieren, was ich brauche... Tatsächlich aber auch mittlerweile helle für mich die Möglichkeit in Situationen, die mir schwer fallen.
00:33:38: Wenn ich merke... Ich bräuchte gerade eigentlich irgendwas um das hier auszuhalten.
00:33:41: Habe ich mittlerweile auf mir selber die Option gegeben auch nicht aushalten zu müssen?
00:33:46: Ja!
00:33:46: Und wenn ich näher gebohre also alleine schaffe ich es hier grad nicht mehr dann denke ich mir ja warum muss ich denn, warum muss sich ist denn?
00:33:53: und wenn es mit so vieles dann gehe ich halt.
00:33:57: Es ist nicht immer so einfach.
00:33:58: Umgehen ist eine wichtige Strategie, die man glaube ich lernt.
00:34:02: Gehen ist kein Versagen, sondern ist ein Schritt für seine Bedürfnisse einzutreten.
00:34:07: Das ist ganz wichtig und das ist einfach so... Und man denkt also was ich auch bei Patientinnen immer wieder sehe je mehr Situation gemeistert werden und je stärker dieser Wille ist Absinenz zu bleiben da gibt es auch im psychologischen Konzept dahinter desto länger hält ihr Absinenz an.
00:34:28: Was man aber sagen muss Rückfälle gehören bei vielen auch dazu?
00:34:31: Und dürfen auch dazugehören.
00:34:32: Das ist ein Symptom der Sucht, die dürfen dazzugehören und man tut alles damit sie nicht dazugehören.
00:34:36: also sie dürfen dazu gehören.
00:34:37: Ich habe diese Verbindung mit meinem Kopf gebaut oder die war auch schon bisschen da vielleicht und das Beste was ich dagegen machen kann ist ganz viele andere Wege für mich.
00:34:49: auch funktionieren.
00:34:50: Total!
00:34:51: Und das Suchgedächtnis ist so stark bei vielen und erinnert einen immer wieder mit, ah die Strategie könntest du aber auch nutzen, man muss sich bewusst dafür entscheiden.
00:34:59: heute mache ich es wieder nicht, ich entscheide mich wieder für die gesündere Optionen.
00:35:02: Das
00:35:02: Beste muss ich dazu sagen unter das Wichtigste für mich und den meisten auch ist viel erstens Zeit dazwischen zu bekommen also zwischen denen Impuls und dann der tatsächlichen Handlung auch wenn es dann sogar dazu kommt dass man konsumiert trotzdem versuchen Zeit dazwischen zu geben, weil also Suchtdruck ist halt ein Druck.
00:35:22: Und nach so ungefähr einer halben Stunde ist dieses Gefühl oder zumindest das Stärkste davon meistens weg.
00:35:30: Ich meine es ist grundsätzlich je nach Person ich kenne Leute aus meiner Gruppe die sagen dass es da schon Stunden bei mir aber trotzdem hilft es auch für Situationen in denen von dann ist nicht geschafft hat nichts zu trinken Sagt okay, ich habe gerade diesen Wunsch und ich versuche vielleicht ganz viele Sachen.
00:35:48: Und ich gebe mir Zeit und überlege möchte ich das gerade wirklich?
00:35:52: Vielleicht wird es dann mehr Zeit.
00:35:54: und ich weiß noch als es mir zum ersten Mal passiert ist dass sich dachte Ich brauch das grade!
00:35:59: gemerkt, ja okay ich weiß nicht der Laden macht er es in einer halben Stunde auf oder ich müsste noch irgendwas also eine Zeit abwarten und dann könnte ich.
00:36:08: Und dann habe ich gesagt ok dann kann ich und dann hab ich mich in der zeit halt beschäftigt und dachte jetzt kann ich losgehen.
00:36:13: und als ich losgehe heute habe ich bemerkt ich glaube ich schaffs grad auch vielleicht ohne, dann hole ich mir einfach ein Anders oder
00:36:19: so.
00:36:19: Ja total!
00:36:20: Gibt ja auch diese Strategie dass man sagt wenn ich in vierundzwanzig Stunden immer noch einen Suchtdruck habe, dann werde ich konsumieren weil das macht es fürs hin einfach und das hattest du ja auch vorhin berichtet mit Wenn Ich Vierneunzig Bin Dann konsumiere ich, weil es für das Hirn dieses Ich darf das nie wieder machen.
00:36:35: So schwer ist auszuhalten, weil dann auch bei ganz vielen so einen Reaktanzverhalten hochkommt in sich und man sich dann denkt, nee jetzt mach' ich's erst jetzt recht!
00:36:42: Und deswegen braucht man eine Strategie zu sagen und irgendwann konsumier ich wieder ob das in vierundzwanzig Stunden ist oder in sechzig Jahren Hauptsache Zeit, Zeit,zeit gewinnen.
00:36:51: Was würdest du jemanden mitgeben zum Abschluss?
00:36:54: Zum Thema Sucht was findest du das Wichtigste?
00:36:57: Ich würde euch mitgeben wollen, dass wenn ihr euch vielleicht in manchen ... Und das nicht.
00:37:03: Das muss nicht in ... Ich hatte dann diese Entzugeserscheinungen, sondern auch vielleicht in ... Ja, das hilft mir und anders schaffe ich manchmal soziale Situationen nicht wirklich oder?
00:37:12: Ich brauche es halt als Ausschalter für meine Gedanken irgendwie, wenn ihr so was merkt und dann euch denkt ja also ich vielleicht könnte ich ohne aber ich will irgendwie nicht oder und es muss nicht.
00:37:26: Das muss nicht zu einer Erfüllung dieser Diagnose-Kriterien kommen, die wir am Anfang vorgelesen haben.
00:37:32: Einen das Recht zu geben, Hilfe zu beanspruchen?
00:37:35: Ich würde euch mitgeben dass es ganz viele im Kinder und Jugendbereich viele Stellen an der Stelle für suchterkrankte Personen gibt.
00:37:42: ich war zum Beispiel oder bin immer noch in eine Jugend Suchtratung wo ich also da kann man Termine machen ohne dass die Eltern das mitbekommen.
00:37:50: auch wenn man minderjährig ist muss man nicht bezahlen.
00:37:53: Und da wird man auch nicht dann gleich mitgenommen oder so, sondern da sind Leute die also so Drogenberatungsstellen bei euch in der Nähe ... Das sind Leute, mit denen man einfach darüber reden kann!
00:38:04: Es gibt gangstiele selbst für Gruppen, die sehr, sehr offen sind und nicht irgendwie einem was absprechen, meine sechste für Gruppe, dass jeder total unterschiedlich meistens ist äh, ähter als ich.
00:38:16: Aber wir reden drüber weil ist nicht wegdehlt.
00:38:20: Ich hab meinen Alltag, ich hab Freunde und Menschen schon von vorn meine Erkrankungen, die nichts damit zu tun haben.
00:38:27: Aber ich habe meine Aufhängigkeitserkrankung und heute mit denen ich drüber reden kann.
00:38:32: Immer noch Situationen, die mir schwer finden.
00:38:34: Weil ich würde jedem von euch mitgeben wollen ihr müsst es uns oder irgendeinem anders nicht sagen aber das sehr vielleicht mal in euch reinhaucht und überlegt oder auch überlegt ob ihr zum Beispiel diesen einen lustigen Freund hat Den, der da halt irgendwie immer ein bisschen über die Strenge schlägt und den Film riss hat.
00:38:50: Und einen kurzen in der Ecke lädt.
00:38:52: Irgendwie ist es ja lustig!
00:38:53: Aber manchmal sagt man schon im Scherz, geht's dem eigentlich gut?
00:38:56: Und vielleicht mal zu fragen... Ja, gehts dem eigentlich
00:38:59: GUT?!
00:39:00: Ja, ihr seid nett zueinander.
00:39:01: Achtet auf euch!
00:39:02: Hast du einen Tipp für die erste Stunde in der Selbsthilfegruppe?
00:39:08: Ich habe eine ersten Stunde Mein Kuscheltier mitgenommen.
00:39:11: Ja, cool!
00:39:12: Auf jeden Fall gut...
00:39:13: Und ich habe auch nichts gesagt.
00:39:15: Ich hab die ganze Zeit auf dem Boden geschaut und hab die anderen nur reden lassen.
00:39:18: Es war eigentlich, als ob ich nicht da war.
00:39:20: Niemand hat erwartet, dass sich überhaupt wiederkomme oder irgendwas sage aus der Vielleichtmennnamen.
00:39:26: Das hat mir dann tatsächlich die Möglichkeit gegeben, wieder zu kommen.
00:39:28: Cool.
00:39:29: Immer noch.
00:39:29: Das heißt man muss gar nichts machen in der ersten Gruppe?
00:39:32: Man darf einfach nur zuhören, da sein und das hilft auch...
00:39:35: Ich weiß nicht, keine Klinikberichte haben.
00:39:37: Man muss nicht mal selber Abhängigkeitserkrankte sein.
00:39:41: Es gibt viele Leute, es kommt ein bisschen drauf an, ob das dann dabei steht oder nicht.
00:39:44: Aber zum Beispiel in meiner Gruppe gibt es auch Angehörige von Erkrankten die mit dabei sind und man ist auch nicht verpflichtet seine Geschichte auszubreiten irgendwas zu erzielen.
00:39:55: Man kann rausgehen wenn man es nicht schafft und einfach schauen was es einem für den Gefühl gibt.
00:40:01: Sehr gut.
00:40:01: Danke, Mary!
00:40:02: Sehr gerne
00:40:03: für das Gespräch.
00:40:04: Danke am lieb.
00:40:05: Danke euch.
00:40:05: Danke fürs Zuhören.
00:40:07: Danke dass ihr mit dabei wart.
00:40:08: Wenn es Bedarf gibt dann würden wir beide als ich zumindest sehr gerne mit dir noch weitere Folgen auch über das Thema Sucht machen.
00:40:16: also wenn ihr zum Beispiel Lemi überlegt, wenn ihr mehr z.B.
00:40:20: über das thema Entgiftung und wie da der Prozess war wissen wollen würde Dann würden wir gerne auch noch eine Folge aufnimmt oder wenn irgendjemand von euch schreiben hat.
00:40:28: Aber ich bedanke mich ganz, ganz doll dass ihr zugeladen habt und vielleicht auch ein Schein wenig mitnebt.
00:40:35: Vielen vielen Dank!
00:40:36: Tschüss!
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