Einsamkeit: Warum fühle ich mich auch unter Menschen allein – und was hilft dagegen?
Shownotes
In dieser Folge geht es um Einsamkeit. Gemeinsam mit Kinder- und Jugendpsychotherapeut Jörn spricht Marie über ihre persönlichen Erfahrungen mit Ausgrenzung und dem Gefühl, trotz anderer Menschen nicht wirklich dazuzugehören. Schon als Kind hatte sie oft das Gefühl, nur die zweite Wahl zu sein.
Gemeinsam gehen die beiden der Frage nach, warum dieses Gefühl für uns so schmerzhaft ist und Einsamkeit häufig zu Scham und einem negativen Selbstbild führt. Sie sprechen darüber, wie negative Gruppendynamiken entstehen können und weshalb Erwachsene Warnsignale oft übersehen.
Die Folge macht Mut: Einsamkeit ist kein persönliches Versagen und keine Schwäche. Sie ist ein wichtiges Signal dafür, dass wir Verbindung brauchen – und es gibt Wege, sie Schritt für Schritt wiederzufinden.
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Transkript anzeigen
00:00:08: Willkommen bei deinem Podcast, es braucht das ganze Dorf.
00:00:10: Hier sprechen jugendliche Alltagsexpertinnen und Experten mit Profis aus der Wissenschaft ehrlich und authentisch über mentale Gesundheit und alles was dazugehört.
00:00:19: Du bist nicht allein denn manchmal braucht es ein ganzes Dorf um den Weg zu finden.
00:00:23: Schön dass du Teil des Dorfes bist.
00:00:32: In diesem Podcast sprechen wir offen über Themen rund um mentale Gesundheit, die für einige emotional herausfordernd sein können.
00:00:39: Wenn du denkst dass das für dich der Fall sein könnte empfehlen wir die Episode nicht allein zu hören.
00:00:44: in der Beschreibung findest du hilfreiche Angebote und Ressourcen die die Unterstützung bieten können.
00:00:55: Ich bin Marie und bin Game Changer bei Tumoni.
00:00:58: Ich kenne das Gefühl, in einem Raum voller Menschen zu sein und trotzdem mich irgendwie nicht ganz zuhörig zu fühlen.
00:01:04: Darum geht es heute schon.
00:01:05: Und zwar um das Thema Einsamkeit!
00:01:07: Heute ist wieder Jonna dabei, Kinder- und Jugendpsychologiarbeit.
00:01:12: Schön, dass du hier bist.
00:01:13: Magst du dich kurz?
00:01:15: Vorstellend für diejenigen, die das
00:01:16: nicht kennen.
00:01:17: Ja, gerne.
00:01:18: Genau.
00:01:18: Hallo!
00:01:19: Ich bin Jörn, ich bin Kinder- und Jugendpsychotherapeut.
00:01:22: Gehe jetzt auf die fünftig zu, Leute.
00:01:24: Mh, neunvierzig ... Und geniedergelassen in eigener Praxis im Speckgürtel von Frankfurt.
00:01:31: Genau!
00:01:31: Ja, ich freue mich sehr auf das Thema.
00:01:33: Ich finde es sehr spannend.
00:01:35: Sehr zeitgemäß aktuell betrifft viele junge Menschen aber auch Erwachsener.
00:01:40: Ja und ich freu mich auf unser Gespräch Marie, als ... was würdest du sagen?
00:01:45: Wann hast du das erste Mal gemerkt, dass du so etwas wie Einsamkeit spürst oder hast du dich ausgegrenzt gefühlt.
00:01:54: Kannst du dich an den ersten Moment erinnern, wo es sich niedergesetzt hat in dir?
00:01:59: Ich würde sagen, dass er sehr schleichen kam und gar nicht plötzlich als Gedanke in mir drin war, sondern sich über die Zeit ein bisschen entwickelt hat.
00:02:11: dann wurde mir später klar, dass es für mich irgendwie an die Einsamkeit oder eine Art von Gefühl was der Ausgrenzung angeht.
00:02:19: Also Ausgrenzungen definiert sich bei mir jetzt in dem Fall nicht durch Mobbing oder ähnliches sondern dass das eher so.
00:02:25: das Gefühl war, dass immer so wie zweite Wahl oder dritte Wahl waren von Personen oder von Gruppierungal in der Schule und ... auch so ein Gefühl war, wie wird man in die Gruppe integriert oder wird man eher nicht mit eingebunden in irgendwelche Gespräche.
00:02:43: Das
00:02:43: Beispiel.
00:02:44: War das in der Grundschule ging es so für dich los?
00:02:47: Also dass du merkst, da gibt es Gruppen und manchmal darfst du nicht dazugehören oder die stehen alleine und reden und du merkest, du bist nicht willkommen?
00:02:57: Es war eher so bei... also gerade wenn es jetzt nicht passiert auf dem Pausenhof oder sowas sondern eher dieses Jahr ... Wenn es um, zum Beispiel beim Sport, um Aktivitäten ging.
00:03:09: Wo dann nur Auswahl, also dieses Konzept.
00:03:11: Jemand aus dem Team ist irgendwie Kapitän oder Captain und wählt die Person aus und sagt denen ... Okay, du bist in meinem Team.
00:03:20: Und das wird so lange gemacht bis halt eben ... Es kann bestimmt viele dann am Ende nur noch ein paar Personen übrig sind und unter diesen drei oder zwei Personen war ich dann?
00:03:30: Und es hat total tatsächlich für mich dann dieses Gefühl von vielleicht überhaupt angenommen.
00:03:34: oder was ist da überhaupt der Grund?
00:03:38: Das hat mich dann wahrscheinlich auch runterborst immer sehr lange beschäftigt.
00:03:41: aber es war irgendwie nicht dieses Ich hab's nicht ausgesprochen Weil ... Das war
00:03:45: so ein robisches Gefühl, aber man weiß nicht so bewusst was das ist.
00:03:49: Weil ich vielleicht dachte so es hat nicht die Relevanz und irgendwie habe ich mich dann eher auch andere Dinge fokussiert, wo ich wusste okay da ist meine Leistung sichtbarer oder zumindest da kann das keiner so vielleicht beurteilen oder halt sowieso von außen halt irgendwie sagen, dass das nicht stimmen würde oder so.
00:04:10: Da hab ich andere Punkte gesucht
00:04:12: ... Wo du gut bist und dich zeigen kannst?
00:04:16: Ja.
00:04:17: Und ich glaube, wie ich gemerkt habe, dass es wirklich sowas in der Art ist oder dass es Ausgrenzung im Fall von Gruppendynamiken dann wirklich ist, da hab ich erst mal drüben weggeschaut Dann später mit der Zeit, als ich mich sage, ich glaube mal eher in die Oberstufe oder Ende der Zehntenklasse dann war.
00:04:38: Und dass ich dann tatsächlich gemerkt habe okay... Ich glaube da... Hängt viel mehr dran und es ist am Ende auch eine Art Ausgrenzung.
00:04:46: Das sind ja diese Einsamkeitsmomente oder Gefühle erleben wir häufig in so Schwellensituationen, wo Veränderungen eintreten.
00:04:56: War das sowas?
00:04:57: Wo du sagst ich bin jetzt von der Mittelstufe auf die Oberstuf gegangen, das wäre glaube ich auch die Schule gewechselt ... Und dann neue Leute
00:05:07: usw.,
00:05:08: war das auch so ein Punkt, wo dich dann einsamer gefühlt hast?
00:05:12: Hat tatsächlich eine Freundin überredet, nicht auf die eine Schule zu gehen wo ich dann hingegangen bin.
00:05:17: Ja.
00:05:17: Sondern zu sagen ja ich konnte hier mit dir... auf eine Schule gehen.
00:05:22: Aber auf dieser Schule wollte ich einfach irgendwie nicht ...
00:05:25: Du hattest abgewägt geh' ich mit der Freundin und hab quasi Kontakt?
00:05:29: oder mach ich eigentlich das, was ich wirklich will inhaltlich
00:05:33: nämlich?
00:05:33: Ja!
00:05:33: Und mit der Freunden war ich tatsächlich dann gar nicht so grundsätzlich gar nicht mehr so eng.
00:05:39: also es hat sich irgendwie auch ja... Es hat sich auslaufen lassen.
00:05:42: tatsächlich und irgendwie haben sie sich dann auch habe ich dann auch gemerkt dass ist gar nicht die Engel weiß nicht Freundschaft gewesen ist.
00:05:50: Und somit hat sich das so als, okay ich lerne doch originalen Leute kennen.
00:05:55: Es war dieses Mantra, was ich dann irgendwie vielleicht hatte.
00:05:59: Das
00:05:59: ist doch jetzt so eine Art ... Okay, ich werfe das erst mal über einen Haufen weil ihr habt nicht die Relevanz für mich in dem Fall.
00:06:07: und ja, ich glaube es hätte nicht wirklich viel verändert wenn ich mit der Freundin auf die Schule gehen wäre.
00:06:12: Das hätte ja vielleicht sozial halt etwas verändern,
00:06:14: ne?
00:06:14: Irgendwie hat sich das nicht so für mich als die richtige Wege angefühlt.
00:06:18: Das hab ich dann eher abgeschreckt, als ...
00:06:20: Vielleicht hast du auch gespürt, dass diese Beziehung zu dieser Freundin ja auch nicht diese Tiefe und auch dieses, sag ich mal feste Band hat?
00:06:30: Dass es dann auch vielleicht weiterträgt.
00:06:32: Und vielleicht hast du das ja auch gesperrt.
00:06:34: Deswegen gesagt, dann geh ich lieber meinen Weg!
00:06:38: Ich muss dazu sagen, das hat er auch ... Also das hat sich da schon ... einfach gezeigt, dass wir nicht mehr uns verstehen.
00:06:47: Dann war das so ein Ausschlusskriterium.
00:06:50: Hast du denn in den Zeiten wo du dich einsam gefühlt hast?
00:06:53: Wo Ausgrenzungen liefen... Da sagst du ja jetzt als Methode ganz spannend gesagt ich habe versucht mich auf die Sachen zu konzentrieren, die ich sehr gut kann Und ich, für mich klang das ein bisschen so wie ... Ich hab versucht es auch so wegzudrücken oder nicht zu spüren.
00:07:13: Was ja auch legitim ist.
00:07:15: und hast du aber zur Zeit mit irgendjemand eben über dieses Thema gesprochen?
00:07:19: Oder über den Schmerz, über das Leid?
00:07:21: Also dieser Umbruch von der Schule her, also dem Schulwechsel selber darf ich meinen Eltern schon drüber sprechen.
00:07:29: Aber nicht über dieses Gefühl dass ich einfach zwar unter Leuten bin Aber nicht dazugehöre oder irgendwie nicht das Gefühl habe, dass da so eine Art von Zusammenhalt entsteht.
00:07:41: Also gerade weil in der Elften dann ja so Kurssysteme eingeführt werden also es ist nicht mehr wie im Klassenraum, dass man dann irgendwie ne feste Klasse hat mit der man vier Jahre zusammen
00:07:50: ist.
00:07:51: Weil da hab ich tatsächlich das Gefühl gehabt ,dass man am Ende stärker zusammengehalten hat aber mit dem Kurssystem und dann irgendwie den L-Cast.
00:08:00: Und Grundkursen, da war das dann so eine Art ... Weiß ich nicht?
00:08:06: Ich weiß nicht, irgendwie hat man auch Gruppen, aber es war sehr würfelt.
00:08:10: Also, ich hab das Gefühl gehabt, es hat sich zu sehr verstreut.
00:08:15: Dann war für mich auch nicht klar, habe ich da ne feste Gruppe per se oder ne Einzelperson, zu der ich irgendwie finde Ende der, nie im Mitte der zwölften Klasse habe ich dann eher ein Anschluss gehabt.
00:08:30: Also dass ich dann schon paar durch eine Präsentation kennengelernt habe.
00:08:34: aber das war auch dann temporär also ... Das
00:08:38: hat wieder so aufgehört wenn die...
00:08:40: Genau und es war mit dem Abschluss wieder sehr eng versträgt weil beim Abschluss sagt man trotzdem immer beinörfig ja wir sind noch in Kontakt oder wir werden uns eh nochmal sehen.
00:08:54: Da wusste ich dann immer daran, nee.
00:08:56: Ich glaube das ist auch die Distanz wieder so zu weit oder keine Ahnung.
00:09:03: Was
00:09:03: war denn mit den Freunden so aus der Mittelstufe?
00:09:07: Oder wie war das bei dir im Wohnumfeld, gab es Tag Kinder Jugendliche, mit denen du noch Kontakte hattest?
00:09:14: oder ist das was wo du sagst na ich erlebe da dass sich etwas durchzieht Zeit dem ich auf der Welt bin so grob gesorgt.
00:09:23: Ja ich weiß, worauf die hinaus wird's.
00:09:24: also es ist eher so gewesen, dass ich schon gewisse Freunde ... Freundes, also ne bekannten Gruppe wo ich es sagen hatte, in der ... also ein bisschen Stufe.
00:09:37: Und da hab ich gar nicht so eine Frage gestellt, wie eng wir tatsächlich sind?
00:09:41: Sondern das war okay, wir haben ne Gruppe!
00:09:44: Und das war schön.
00:09:46: Das hat dann gereicht schon?
00:09:47: Ja, weil das gar nicht... Also mit einer habe ich mich tatsächlich gut verstanden.
00:09:52: Das war auch wichtig bis ich dann halt Ende der zehnten Klasse gemerkt hab okay das war doch einfach Ich hätte das wegzugabenden können oder so.
00:10:01: aber ich wollte daran halt auch festhalten.
00:10:03: und
00:10:05: was passiert?
00:10:06: Nicht im negativen per se dass sich die Personen also dass die Gruppe nicht nette oder irgendwie war.
00:10:13: Aber dann hat sich so ein Muster gegeben, dass das einfach so ... Ja, gerade was Gruppenkonstellers trifft.
00:10:19: Wir waren fünf Leute und da ist halt immer ... War es dann immer so zwei-zwei?
00:10:24: Ja ja, weiß ich nicht.
00:10:26: Zwei auf jeden Fall, die sich mehr verstanden haben.
00:10:29: Dann war das eine Art ... Aufteilung auf einmal also sehr wie ...
00:10:35: Okay,
00:10:36: du bist jetzt mal ein zweitritt Freund oder ich weiß nicht.
00:10:38: So ganz krunkisch.
00:10:39: und dann hab' ich gemerkt es gab auch einen Moment wo ich dann gemerkt habe okay die wollen mich vielleicht auch gar nicht so in der Gruppe haben aber das ist jetzt so weil wir zu fünf sind.
00:10:49: Und ja Das war auch so ein Faktor, wo ich gedacht habe, okay.
00:10:54: Und auf die schleichenden Protests zu kommen ... Da hab ich gemerkt, Skarpomente, wo man merkt, da fühl ich mich dann ausgegrenzt oder zumindest nicht so zubehörig wie es den Anschein von außen hat.
00:11:08: Wenn
00:11:08: man die Gruppe
00:11:09: sieht?
00:11:10: Ja.
00:11:11: Genau.
00:11:12: Also wenn wir auf Gruppen gucken... Und wie quasi Gruppen funktionieren.
00:11:16: Dann sind Gruppen sehr häufig, haben was mit Macht zu tun und gleichzeitig auch sowas das sich eine Gruppe oft definiert darüber wer außen ist.
00:11:26: also deswegen gibt es immer wieder Ausschlüsse.
00:11:29: jetzt kann man sagen dass Gruppen oder die Menschen in den Gruppen vielleicht auch nicht immer in dem Sinne böse Menschen sind aber halt auf die Dynamik so unreflektiert läuft und dadurch, dass eine Gruppe sich in der Kohrenz also indem wie stabil sind wir in der Gruppe da ist eben quasi der Hauptfaktor die Abgrenzung nach außen.
00:11:53: Und deswegen gibt es immer wieder so diese heftigen Ausschlüsse weil eben dann die Gruppe darüber quasi dieser Energie und Kraft bekommt Wir gehören zusammen und das ist so... Das ist interessant, wenn man das mit Gruppen bespricht Dann kann sich das wieder gut ändern.
00:12:07: Aber wenn es unreflektiert läuft, dann passiert das sehr häufig.
00:12:10: Wir definieren als Gruppe über den Ausschluss wer gehört nicht dazu wen wollen wir raus haben?
00:12:16: und dass ist halt für die Person, die betroffen ist schlimm.
00:12:19: Und da würde ich auch super schnell auch schon vom Mobbing sprechen eigentlich ja.
00:12:23: also Ich weiß gar nicht genau ob es nach Romante gab wo ich dass auch irgendwie sagen wollte oder man sprechen wollte.
00:12:32: Weil das mich dann halt auch nicht nachhaltig irgendwie glücklich gemacht hat natürlich, also ich meine vielleicht mal gesagt zu haben ja und ich finde es jetzt irgendwie unfair oder sowas.
00:12:45: aber ich meine am Ende ist doch irgendwie durchgelaufen Und ich glaub, das bereiche auch bisschen.
00:12:53: Dass es nicht so ... Ja oder dass sich das vielleicht auch nicht, dass ich jetzt Lehrer gehabt hätte, wo ich gesagt hatte okay mit denen, weiß ich nicht mehr den, hätte ich dann noch mal darüber reden können?
00:13:02: Ich glaube am Ende schon, dass es eine Lehrerin gab, wo die auch gesagt hat okay mit der, hätt ich mich gerne hängen gesetzt.
00:13:08: aber ich glaub der Impuls war gar nicht richtig vorhanden weil ich mir so dachte gut grade wo die Realsiation am Ende zur Klasse da war ja jetzt ist es vorbei Jetzt bin ich ja eher dann wieder raus aus
00:13:18: dem Ganzen.
00:13:19: Und es wirkt so ein bisschen, als ob du
00:13:21: das
00:13:22: Mindset gehabt hättest?
00:13:23: Das ist halt normal.
00:13:24: Ja, ich glaube ... Das muss
00:13:26: ich halt aushalten.
00:13:27: Entweder ... Es war jetzt nicht permanent der Fall, dass ich da dachte, okay, das ist gar nicht da, dieser Gefühl von du gehörst dazu aber, dass es Momente gab in denen er dominiert hat und ich dachte, vielleicht ... ist das einfach in der Gruppe so oder was du angesprochen hast, dass die Gruppe halt eben diese Dynamiken entwickelt von wegen Machgefüge und sowas.
00:13:49: Und da habe ich dann einfach das Ganze hingenommen, was wahrscheinlich auch nicht...was einfach nicht der Weg ist weil ich glaube, das hätte vieles für einfach wenn ich vielleicht auch gewusst hätte okay ich darf das äußern oder ich kann das Problem ansprechen.
00:14:04: Wenn dann die Reflexion gekommen wäre, hätte sich das verändert.
00:14:07: Ich finde, dass es bei Kindern und Jugendlichen auch eine gute Bekleidung
00:14:13: braucht.
00:14:14: Es gibt ja oft diese Idee von Erwachsenen ... Er erklärt das unter euch.
00:14:19: Damit sich selber, und es ist halt nicht die ...
00:14:21: Und es passiert auch.
00:14:23: Aber ja, ich glaube auch, weil Erwachsenen irgendwie ... Manche haben nicht die Idee, dass doch so was gelernt werden muss.
00:14:31: Natürlich können wir auch Sachen uns selbst beibringen, aber grade im Umfeld von Gruppen ... glaub ich, ist es nicht schlecht, wenn man da begleitet wird und es lernt und feststellt wie man handelt und was ... wie Ausschlüsse funktionieren.
00:14:47: Aber wenn ich das jetzt so sagen darf, es passiert gerade etwas ganz Interessant, dass was mir auffällt... Wie bitte?
00:14:55: Ich geb dir das Material.
00:14:56: Nein, ich denke ... Also vielleicht einen kurzen Input zu dem Thema Ausgrenzung noch mal.
00:15:01: Es gibt ungefähr zehn bis zwanzig Prozent, sagt die Forschung von Jugendlichen, die Ausgrenzungen erleben.
00:15:07: Das ist also überhaupt nichts Seltenes und Ausgrenzen tut uns auch wahnsinnig weh.
00:15:12: Und das weiß man durch die Gehirnforschung, dass da soziale Zurückweisung aktiviert quasi ähnliche Hirnregionen wie physischer Schmerz.
00:15:23: oft Kinder und Jugendliche, das schmerzt mich.
00:15:27: Das ist eben sehr stark damit verbunden, dass es so wirkt wie ein physischer Schmerz.
00:15:32: Und dann ist es aber so, gerade wenn wir jugendlich werden, dass wir Gruppen brauchen in der Identitätsentwicklung um ... quasi zu verstehen, wer bin ich eigentlich und wer will ich sein?
00:15:44: Und wo ist mein Platz?
00:15:46: Wo gehöre ich hin?
00:15:47: Bin nicht wertvoll werde ich gesehen.
00:15:50: Wenn jetzt Menschen ausgegrenzt werden dann entsteht ja oft Charme man hat so die Idee man hat was nicht richtig gemacht und es entsteht eben nicht nur die Idee die anderen sind blöd das wäre sehr gesund sondern da bin ich jetzt bei dir das kommt super schnell.
00:16:08: Was stimmt denn nicht mit mir?
00:16:10: Und was hab ich nicht richtig gemacht.
00:16:12: Also diese Punkt, dass du grad fast schon wieder angesprochen hast, was ich hätte doch das und das machen sollen müssen usw.
00:16:18: Weil
00:16:19: die Fehler so irgendwie als Art von Selbstobschämierung dann irgendwie sich darauf vortun.
00:16:25: oder zumindest dachte ich, dass es irgendeine Stellschraube gibt, die ich... irgendwie verändern müsste.
00:16:32: Ja, und ich glaube das ist auch einfach dann der Faktor der dazu geführt hat dass sich glaube ich nicht dachte okay solltest den anderen erstmal weil du
00:16:41: denkst ich bin ja falsch ich muss es ändern
00:16:44: auf verschiedenen eben gesehen ja also nicht superdurchsichtig gewesen, für mich erstmal zu wissen okay bin ich jetzt per se also ich habe es nicht direkt auf mich tatsächlich geschoben.
00:16:55: Ich dachte das ist irgendwie auch irgendeine Normalität so.
00:16:58: Das verändert sich halt und dann liegt er nicht.
00:17:01: Und dann später dachte ich so oh wow okay das war schon irgendwie eine Art Extremum teilweise.
00:17:09: die Gruppe dann gesagt hat, ja lass dich mal kurz aus dem Vor- oder so.
00:17:13: Ja und deswegen habe ich dann glaube ich einfach erstmals normal betrachtet was es nicht war und das andere... Ich wurde halt immer als diese Person abgestempelt, sag' ich mal also von außen dann, die eher zurückhaltend war oder schüchtern
00:17:27: ist.
00:17:28: Und
00:17:29: dann ist es okay, ich hab immer noch ein bisschen das Problem mich da so bisschen zu vorn über diesem Bild etwas Andere über mich dachten abzulegen und zu sagen, hey ich benomme jetzt mein eigener Mensch.
00:17:39: Genau aber das ist auch so ein bisschen die Frage.
00:17:41: also aus der Einsamkeitsforschung hat erst zu den letzten ungefähr zehn Jahre in Deutschland ein bisschen an Fahrt aufgenommen.
00:17:50: Ist gar nicht so sehr ausgeprägt.
00:17:53: Es gibt vielleicht eine Handvoll Forscherinnen und Forscher.
00:17:55: in Deutschland.
00:17:56: weiß man dass zum Beispiel Kinder oder Jugendliche in so einen Muster reinkommen, dass sie das Gefühl haben Ich werde ausgeschlossen, ich gehöre nicht dazu.
00:18:05: Dann entwickeln viele, man nennt das so eine Hypervigilanz.
00:18:09: Also eine soziale Hypervigi-Lanz.
00:18:12: Das ist so dass das Gehirn quasi in einen Zustand hineinkommt wo es alles überwacht und die jede Geste, jede Mimik, jeden Satz, jeden Blick sehr stark interpretiert und damit auch manchmal quasi überinterpretiert.
00:18:30: Also alles wird gescanned.
00:18:31: Durch dieses Verhalten kommen dann Menschen sehr schnell in so ein ... Man sagt quasi, so einen Teufskreislauf der Einsamkeit, dass sie also immer selbst zweiflerischer werden und der Selbstwert immer mehr sinkt.
00:18:44: Sie sich immer mehr die Frage stellen was mache ich falsch?
00:18:46: Damit werden sie quasi auch in dem Sinne dann Schüchterner, Zurückhaltender ziehen sich mehr zurück und kommen so quasi auch immer weniger in die Möglichkeit hinein.
00:18:58: Dass sie eine korrigierende Beziehungserfahrung machen das was jetzt zum Beispiel in der Therapie laufen sollte wenn es gut geht ja also dieses da ist jemand der sieht mich der hört mich der lässt mich ausreden Der bewertet mich nicht.
00:19:11: Und eben durch diesen negativen Kreislauf der Einsamkeit und durch diesen Rückzug nehmen wir uns dann quasi die Möglichkeit, neuer Fahrung zu sammeln.
00:19:21: Und kommen immer mehr in dieses Krübeln ... Ich muss falsch sein scheinbar.
00:19:25: Ja ich finde das ist schon irgendwie auch erschreckend dass es so dominient ist dieser Gedanke meistens.
00:19:34: der dem Dynamik der Gruppe oder der, der da fehlenden Reflexionen angeschuldet ist meist.
00:19:40: Ja oder man könnte auch sagen, ich würde es fast so ein bisschen sagen der fehlende Begleitung und vielleicht auch das fehlenden Ernst nehmt.
00:19:48: Oder im Allgemeinen ist es grundsätzlich dass das nicht überspielt wird?
00:19:53: Dass auch eine Person das wahrnehmen würden, auch Lehrkräftschutz zum Beispiel dann nicht
00:19:58: so ernst genommen wird.
00:20:00: Das ist halt jetzt so ein Witz der erzählt worden ist oder das hat jetzt was spielerisch... Ja, sonst ist es so ein Necken, was halt nicht so viel tiefer hat vielleicht.
00:20:12: Und das wird dann vielleicht sogar übersehen dadurch, dass es eine Art Humor mit sich bringt, der aber für die Person, die sich nicht angeschlossen fühlt, tiefer sitzt
00:20:23: und ... Das ist auch so, man weiß aus der Forschung des Vieler-Erwachsene einfach ... keine gute Idee mehr davon haben, wie sie sich als Jugendliche gefühlt haben.
00:20:32: Und deswegen wird das quasi dieses Wenn das Thema Einsamkeit in der Jugend oder das Thema Ausgrenzung vorhanden war, dann wird es oft relativiert.
00:20:41: Oder auch so habe ich ja auch geschafft da mussten wir alle durch und so uns normal und da entsprechend dann manchmal kein wirkliches Ernst nehmen ist.
00:20:51: Wie gesagt Ich würde eine Begleitung dazugehören man dir dann quasi damals geholfen hätte und du nicht in so ein Teufelskreis der Einsamkeit hineinkommst, die ihr dann auch möglicherweise mehr in so einem Rückzug endet oder hineinführt.
00:21:10: Ja also ich finde das hat dieser Ausleichting schon brauchte war halt einfach... zu sagen, ich schratze immer gute Arbeiten oder gute Noten.
00:21:19: Und das hat das so ein bisschen
00:21:21: ... Aber das hat ja dann, denke ich den selbstwert reguliert?
00:21:24: Dass du sagst, ich kann auch was, ich bin auch wertvoll.
00:21:26: Also
00:21:27: nicht im Sinne von dass ich da versuchte aber, dass andere Menschen an mich anders angesehen haben, aber eher dieses.
00:21:32: Ich hab mich selber irgendwie bestätigt also, dass sich die anderen gar nicht brauchen dafür.
00:21:41: Und das ist halt so ein bisschen die Frage.
00:21:43: Also, ich würde sagen wir sind ja quasi immer noch Herdentiere und es gibt auch verschiedene Konzepte.
00:21:51: also was ich zum Beispiel sehr mag is von Martin Buber Das war eine Religionsphilosoph und der hat Ja, ich mag diesen Satz hier dass Ich wird am Du!
00:22:00: Das ist quasi das Dialogische Prinzip und das besagt eben um mein Ich und das kann man bei Jugendlichen dann ganz schön finde diese Identitätsentwicklung mit in den Reihen nehmen.
00:22:12: Damit unser Ich wachsen kann, braucht es ein Du, ein anderes.
00:22:17: oder wenn man aktuelle Sachen anschauen will dann wäre das Hartmut Rosa der ist ein Soziologe in Jena sein bekannteste Buch über Resonanz und der schreibt eben auch darüber.
00:22:30: also dass sich quasi ja unser Selbstbild im Über-Resonanz formt.
00:22:35: und jetzt hast du quasi gesagt Du hast halt aus deiner Not heraus quasi probiert, darauf verzichten zu können.
00:22:43: Dieses
00:22:44: andere Du zu haben oder die andere Resonanz?
00:22:48: Wie ging das?
00:22:50: Das ging wie es glaube ich... also wie schlecht!
00:22:55: Und das andere wie ist ...
00:22:57: Aber es war ein Rettungsversuch.
00:22:59: Das will ich auch nicht, ne?
00:23:00: Ich versteh das total und du hast das gemacht, was du gruntest, genau!
00:23:05: Also eher so eine Art Sicht davor zu bewahren einfach... Ja, genau.
00:23:11: Das ist lustig, weil dann dieses Bild irgendwie entstanden ist, ja, ich bin schlau und nenne.
00:23:18: Dann haben andere es natürlich wahrgenommen.
00:23:23: Ich war die Person, Vor allem in der Zehntenklasse hat sich dann in der Elfen so ein bisschen inhaltlich feinert, aber dass ich in der Zähnen vor allem irgendwie dann auch so eine Art näher nicht bin.
00:23:33: Ich bin tatsächlich Vorbild war, aber so dieses Okay kann eigentlich sagt sind ich super viel.
00:23:39: Aber das was sie sagt Das hat das halt supere.
00:23:42: also das passt immer.
00:23:44: Und das war dann auch so ein Kompliment von irgendeiner Lehrkraft.
00:23:48: Das hat sich dann stabilisiert... ...das diese Methode irgendwie bestätigt
00:23:52: und dann macht man mehr davon,
00:23:54: ne?
00:23:54: Ja!
00:23:54: Und ich glaube, dass hat mich in dem
00:23:56: Moment
00:23:57: so, ja, das muss ich ja so beibalten.
00:23:59: Also es war auch wieder eine Art von die fremden Bestätigung, die Resonanz, als du angesprochen hast.
00:24:03: Das war eben dieses Okay-Dest ist eine Anerkennung.
00:24:06: Das kam halt dann über Lehrerinnen oder so.
00:24:10: Dann habe ich mich... Teilweise auch besser in den Jahren verstanden als mit den Schönern.
00:24:15: Ja, weil dort eine lebendige hoffentlich echte Resonanz kam.
00:24:21: Also eine Verbindung entstand.
00:24:25: Das sind natürlich auch jetzt diese Dinge die du beschreibst.
00:24:29: das sind ja Prozesse die auch also völlig normal und notwendig sind dass wir uns eben anfangen uns kennenzulernen und zu überlegen wer bin ich?
00:24:38: Wer will ich sein und wo verorte ich mich, wo gehöre ich hin?
00:24:41: Und auch die Frage bin ich wertvoll.
00:24:44: Wenn da zum Beispiel relativ wenig von unseren Eltern kommt, dann ist natürlich ein Mangel da.
00:24:52: Dann versuche ich ihnen einen anderen Kontext zu stillen oder etwas zu
00:24:57: bekommen.".
00:24:58: Und ein Punkt, der auch sehr wichtig ist in diesem ganzen Kontext von Gruppe.
00:25:04: Ist ja auch wie reagieren wir damit?
00:25:07: Wenn Ausgrenzung uns droht dann versuchen wir uns anzupassen.
00:25:11: Das ist auch ein Riesenmechanismus den wir schnell lernen das eigentlich am Passung von uns gefordert wird auch gegen unsere eigenen Interessen eigentlich und eigenen Wünsche und eigenen vitalen Interessen, wie ich leben will.
00:25:27: Deswegen fand das sehr schön, dass du vorhin dann gesagt hast, da habe ich eigentlich gemerkt, ich will nicht mit dir mitgehen.
00:25:33: Ich will eigentlich das machen was ich will!
00:25:35: Das war eigentlich dann so dieses ... Nee, ich pass mich mal jetzt nicht mehr an.
00:25:39: Ich mach nicht das was die willen.
00:25:40: Ja?
00:25:41: Das ist ein gesunder Zug gewesen, finde ich ja.
00:25:43: Und eine Frage eigentlich an dich erst mal.
00:25:46: Warum entsteht dieses Gefühl, dass man objektiv halt eher... Also auch wo man viele Kontakte hat sich trotzdem nicht zugruhig oder trotzdem einsam fühlt.
00:25:55: Ich würde noch mal kurz da vorhüpfen und sagen es gibt ja auch das Wort allein sein Es gibt Menschen, die das zusammenpacken oder so ein bisschen wie verwechseln.
00:26:08: Da würde ich gerne einen Unterschied machen.
00:26:10: Ich zum Beispiel bin gerne alleine da fühle ich mich dann auch wohl.
00:26:13: Dann ist es ruhig aber dann bin ich mit mir verbunden.
00:26:17: Ich genieße diese Ruhe und ich fühle mich alles andere als einsam in meinem Alleinsein.
00:26:24: Also
00:26:24: da gibt's so Unterschiede.
00:26:25: wir können alleine sein und uns nicht einsam fühlen.
00:26:30: Und jetzt eben zu deinem Punkt.
00:26:31: Wir können aber in großen Gruppen sein und uns einsam fühlen, also wir sind dann ja nicht allein da sind ja viele Menschen um uns herum Aber wir können uns einsamt fühlen und das wird daran liegen dass du dich mit diesem personen nicht verbunden fühlst.
00:26:48: Also, dass du einen Grundgefühl hast von ich passe hier nicht dazu.
00:26:54: Ich bin anders.
00:26:55: Ich werde hier irgendwie ... Nicht gesehen wie ich wirklich bin.
00:27:00: Möglicherweise werd ich hier bewertet.
00:27:03: Ja gerade dieses Framing das echt diese Charaktereigenschaften hätte?
00:27:08: Und das hat mich immer gestellt.
00:27:10: Du bist
00:27:10: die Schüchter, oder die zurückhalten?
00:27:13: Also
00:27:14: wenn die Personen mich wirklich kennen hätten würden ...
00:27:17: Ja genau!
00:27:18: Das ist dann nicht dieses schulische Okay-Die-Schreibtheit-Geräuschen-Noten, sondern die es halt immer liert irgendwie.
00:27:24: Die es vorbereitet und so weiter.
00:27:26: Dass dann dazu geführte, dass die Personen wirklich wissen, dass da halt mehr ... mehr als okay, sie ist gar nicht so schüchtern.
00:27:35: Das ist halt interessant bei mir.
00:27:37: dann, dass die ... vielleicht kennen das auf viele, dass man in den richtigen Gruppen tatsächlich auch aufgeht oder dass man merkt, wow, okay?
00:27:44: Die sehen einen für was man isst als Person und dann ist es auch gar nicht.
00:27:50: dieses Gefühl von Man ist selber falsch und das waren einfach die falschen Personen am Ende
00:27:54: herum.".
00:27:54: Das ist genau der Punkt, also sag mal ein Stück weit, die wissenschaftliche Definition von Einsamkeit Diskrepanz gibt zwischen dem, was ich mir wünsche an Begegnung?
00:28:06: und dem was ich habe am Begegnung.
00:28:08: Und man kann ja sagen, Einsamkeit ist ein Gefühl genauso wie Wut oder Traurigkeit.
00:28:14: und wenn wir jetzt nicht anfangen und sagen Gefühle die uns Schmerzen wollen wir weg haben und die Gefühlen die uns nicht schmerzen finden wir toll sie können alle da sein und ansonsten haben gefühle keine Bedeutung dann müssen wir sagen hey Gefühler geben mir einen Hinweis die sagen mir etwas die machen auf irgendwas aufmerksam.
00:28:34: So, man könnte ja sagen Hunger und Durst macht darauf aufmerksam.
00:28:37: Hey du musst was trinken oder muss etwas essen?
00:28:40: Und ich gehe mal von aus dass wir wenn wir jetzt Hunger oder Durst verspüren dann würden wir das nicht ignorieren.
00:28:46: Das könnten wir auch gar nicht lange ignorieren.
00:28:48: bei den Gefühlen wie Wut oder die Einsamkeit versuchen wir es aber tatsächlich oft zu ignorieren ist wegzudrücken und da quasi anzusetzen und zu sagen hey guck mal die einsamkeit hat mir was zu sagen.
00:29:01: Nämlich, ich habe eigentlich ein großes tiefes Bedürfnis nach echter Begegnung mit anderen Menschen und da dann quasi... Dann kommen wir quasi zur Frage wie funktionierten
00:29:12: das?
00:29:13: Ja vor allem gerade bei Menschen die sich vielleicht gar nicht trauen dass dann den Schritt zu gehen oder zu sagen, ich möchte da was verändern.
00:29:20: Weil es vielleicht auch so eine Art Normalität für sie ist?
00:29:23: Ja und die ... Also man weiß quasi wenn man ja wie in einer chronischen Einsamkeit ist, das spricht die Wissenschaft so ungefähr, wenn das zwei Jahre ist, der schon eine krasse Nummer ist sehr lange Dann isst man ja in der Regel in diesem Teufelskreis.
00:29:37: Also erstens man denkt fast immer, es liegt an mir Und man zieht sich zurück.
00:29:43: Da gibt's jetzt zum Beispiel in Japan ganz interessante Reportage und drüben da gibt es das Phänomen, ich weiß nicht ob ich's richtig ausspreche.
00:29:53: Hiki Kumori!
00:29:54: Und das sind in der Regel junge Menschen die in ihren Zimmern sitzen wo ihren Rechner oder auch im Bett liegen tagsüber höchstens mal nachts eventuell das Haus verlassen sich auch eher als Essen so vor die Zimmertür stellen lassen und die einfach dieses Zimmer diese Quadratmeter nicht verlassen lassen.
00:30:12: größeres Phänomene dort Und nach meiner Idee sind die natürlich in einem hammerharten chronischen Zirkel von Einsamkeit, wo sie sich nichts mehr zutrauen.
00:30:25: Dann muss man noch mal ganz kurz aussagen.
00:30:27: Einsamheit ist erst einmal keine Erkrankung, es gibt keine Diagnose.
00:30:32: aber Einsamkeit, die lange geht, ist quasi extrem gefährlich und eine große Gefahr... Auch von Erkrankungen.
00:30:40: Es gibt eine Wissenschaftlerin aus den USA, die vergleicht das damit und sagt, dass hat eine selbe Wirkung wie wenn du fünfzehn Zikaretten am Tag rauchst also auf das
00:30:51: Herz,
00:30:52: auf dem Blutdruck usw.
00:30:53: Also es hat auch tatsächlich auch dieses Gefühl der Einsamkeit hat tatsächlich Auswirkung auch auf den Körper.
00:31:00: Man weiß, dass die Lebenserwartung geringer ist von Menschen, die sich chronisch einsam fühlen.
00:31:04: Das hat eine große Bedeutung Und es ist eben sehr häufig eine Tür in eine psychische Erkrankung rein.
00:31:11: Aber auch da weiß man nicht genau, was ist Hände?
00:31:12: Was is Ei?
00:31:13: War die Depression zum Beispiel und daraus die Einsamkeit oder war die Einsamtkeit erst und daraus die Depressionen?
00:31:20: Gerade was meine Frage für mich noch wäre, dass es eher so ... Dass er dann mehr mit Scham vielleicht zu tun hat.
00:31:26: Also das dann Personen sich dadurch, gerade weil das ja so eine Art ... Verletzlichkeit darstellt.
00:31:33: Dann nicht dazu animiert vielleicht fühlen, dann zu sagen oder das habe ich auch selber erfahren und da auch wieder rauszugehen?
00:31:40: Ja genau!
00:31:40: Ich denke es ist auch so die Scham, die dann sofort entsteht bei Ausgrenzung, bei dem Gefühl der Einsamkeit sagt ja ich hab was falsch gemacht wobei ich jetzt sage nein Da ist dir was passiert und natürlich kannst du Sachen machen, dass wieder besser läuft.
00:31:58: Aber erstmals hast du nichts falsch gemacht.
00:31:59: Du hast das gemacht, wirst du machen gruntest so!
00:32:02: Die Scham führt dann dazu oft eben zu dem Rückzug zu dem Verstecken.
00:32:06: Und ich glaube da, deswegen nimmt das Thema auch also quasi spürbar oder auch messbar zu dass mir jetzt heute im Gegensatz von vor zwanzig Jahren oder zehn Jahren.
00:32:17: durch die sozialen Medien ist diese Thematik schwieriger geworden.
00:32:21: als Beispiel zu meiner Schulzeit hatte vielleicht das Gefühl Ich bin jetzt von der Gruppe ausgeschlossen.
00:32:27: Jetzt gehe ich aber nach Hause nach der Schule.
00:32:29: dann ist dieses Thema dieser Gruppe eigentlich vorbei.
00:32:32: Die haben sich ja nicht immer nachmittags getroffen.
00:32:34: das ist vorbei, es war auf die Schule bezogen.
00:32:36: Jetzt ist es aber oft so dass diese Gruppe in sozialen Medien weiter existiert und ich jetzt sehe okay da kriegt jemand einen Like und im schlimmsten Fall werde ich zur Gruppe gehöre, werde ich ge-ghostet und das wiederum sichtbar für alle.
00:32:51: also ich stelle zum Beispiel eine Frage.
00:32:52: Ich kriege keine Antwort keiner reagiert auf mich Stichwort Resonanz Und es ist sichtbar für alle.
00:32:59: Also, das wird wieder peinlich hier diese Aktion und das ist eine Sache die heute viel komplexer und schwieriger als das eben vielleicht vor zehn oder zwanzig Jahren
00:33:07: war.
00:33:08: Welchen Punkt hätte ich vielleicht sogar damals?
00:33:11: Oder können andere Personen da so eine Art Schlussstrich ziehen?
00:33:15: also wann wäre da auch professionelle Hilfe vielleicht angebracht?
00:33:18: also welchem Punkt kann man das so ein bisschen aufwärts in der Richtung wie depressive Episoden dann vielleicht zielen.
00:33:25: Weil bei mir war es immer schwierig zu wissen, dass das schon tatsächlich irgendwie ... Also ich hab mehr denn ja Hilfe geholt aber... dass das für mich gar nicht so definierbar war, wann es mir so schlecht damit ... Weil das sich speichend immer gezogen hat und am Ende hab ich dann den Höhepunkt Körse gehabt.
00:33:42: Dann dachte er so, jetzt kann ich's nicht mehr.
00:33:46: Also nicht nur deshalb aber ... Wann ist da dieser Punkt zu sein irgendwie individuell?
00:33:53: Das ist natürlich sehr schwierig wahrscheinlich, aber gibt's da irgendeine Art von ... von Merkmalen, an denen man sich vielleicht langhangelt?
00:34:03: Mhm.
00:34:03: Also zuerst glaube ich, hätte ich mir gewünscht für dich das ... Ich hoffe, dass falls sie es hören, sie nicht jetzt sauer sind deine Eltern vielleicht anders reagiert hätten.
00:34:12: sag' ich mal so.
00:34:13: also im Sinne von wie können wir Marie dich jetzt unterstützen und dich ernst nehmen und gucken, wie du aus der nicht angenehmen Gruppensituation raus kommst?
00:34:24: oder wie können weh jetzt dann zum Beispiel auch mit der Schule reden, dass die Lehrerin oder der Lehrer das mehr aufgreifen und vielleicht diese Gruppe immer wieder ernehmt.
00:34:33: Und das sind schon Sachen, die ich mitbekomme da wo es geschieht, wo Lehrerin und Lehrer zum Beispiel sehr wachsam sind und sagen hey holen wir immer wieder diese Gruppen und wir reden miteinander was passiert hier gruppendynamisch
00:34:46: usw.,
00:34:46: dann löst sich öfter etwas auf.
00:34:48: Das wäre das erste was ich dir gewünscht hätte weil du dann möglicherweise gar nicht in diesen Kreislauf gekommen wärst.
00:34:54: Das andere ist ab wann ist der richtige Augenblick?
00:34:57: sehr schwierig, weil vermutlich hängt er davon ab.
00:35:01: Also in der Regel gehen wir immer erst los holen uns Hilfe wenn der Leidensdruck da ist.
00:35:05: und wann ist der Leidenstrucksoder dass man irgendwie auch wach wird und sagt ich brauche Hilfe gerade in dem Alter als Jugendliche hat man eigentlich keinen Bock auf Hilfe, weil man ja autonomen werden will.
00:35:16: also es ist extrem schwer zu sagen ich bin jetzt dann auf jemand angewiesen ist komplex vom Prinzip immer früher als später Aber das hilft nichts, quasi das jetzt sozusagen.
00:35:26: Weil also es hilft jetzt nur wenn jemand zuhört und sagt hey ich habe eine Freundin oder ein Freund dann nehme ich das wahr dass die sich mehr zurückzieht stiller wird und so weiter
00:35:36: oder auf das Gegenteil, weil gerade wenn es dann um solche Anzeichen vielleicht geht.
00:35:42: Dass auch eine Lautstärke vielleicht auch das Wahnsignal irgendwie ist also dass nicht nur dieses okay man sieht sich jetzt rücksandt und die Person auf einmal viel impulsiver reagiert oder Sachen viel zu persönlich dann
00:35:55: nennt.
00:35:57: Es gibt auch Menschen, die von außen gesehen in der Gruppe das wirkt integriert.
00:36:03: Das wirkt nicht nur integrierte, sondern sind immer dabei und können sich trotzdem einsam fühlen.
00:36:10: Da würde ich sagen, vermutlich ist es wieder ein Mangel an wirklich tiefer Verbundenheit.
00:36:16: Und das ist auch was, was ich jetzt von mir kenne.
00:36:19: Für mich gab's zwei Punkte.
00:36:21: Der erste war nach der zehnten Klasse habe ich die Schule verlassen.
00:36:26: Das war fast eine Zeit, wo ich heute sage.
00:36:29: Es war knapp an so was Depressiven und ich war extrem einsam weil meine Gruppe weggefallen ist.
00:36:35: Und dieses Erleben, ich steh morgens um sechs auf.
00:36:38: Ich geh auf die Arbeit, komm abends halb fünf heim, bin dann müde und ich treffe einfach meine Jungs nicht mehr mit denen ich so verbunden war.
00:36:46: Da musste ich mich quasi dran gewöhnen.
00:36:48: Das war auch sehr identitätsverwirrend weil eben diese Spiegelung aus der Gruppe hey Joand, da bist du und du bist witzig und du gehörst dazu und das dein Platz, das fiel alles weg.
00:37:00: Und das passt eben dazu, das sind typische Schwellensituationen schwierig sind.
00:37:05: Und ich habe es aber auch jetzt erlebe ich das immer wieder, dass es Phasen gibt wo ich mich einsam fühle und ich aber dann eben für mich verstehe ah guck mal dir fehlt scheinbar eine tiefe Verbundenheit mit verschiedenen Menschen?
00:37:21: Es ist gerade vermutlich vieles oberflächlich.
00:37:24: Das ist einfach eine Sache, die man ganz einfach ansprechen und lösen kann.
00:37:29: Du nicht so als Art von Scham behaftetes Gefühl quasi mit sich trägt.
00:37:36: Aber das ist ja ähnlich ... Oh, tut mir richtig sorry.
00:37:38: Nee, kein Problem.
00:37:39: Das ist ähnlich wie wenn ich quasi sage, Ich hab ne zielische Erkrankung Und ich hatte schon eine depressive Episode oder so, was passiert dann in der Gruppe?
00:37:49: Oder im Gegenüber.
00:37:51: Da merken wir dann dass diese Sachen sehr scham besetzt sind.
00:37:55: noch und genauso ist es wenn man jetzt sich hinstellt und sagt ach wisst ihr was grundsätzlich für mich häufiger einsam.
00:38:01: Dann auch betretende Stille.
00:38:03: also es gibt einfach Themen die wir eben noch sehr häufig damit assoziieren das wir etwas falsch machen und das ist dann peinlich quasi.
00:38:11: aber Da ist ein Denkfehler.
00:38:13: Es sei doch dieses Spiel mit dem Ego so ein bisschen größer, weil wenn man es dazu gibt dann kommen ja die Kommentare vielleicht oder diese ganzen vielleicht sogar Vorwürfe.
00:38:23: Ja und auch häufig blöde Tipps.
00:38:25: Das wäre jetzt auch gleich nochmal eine Frage an dich.
00:38:28: also das ist ja nicht hilfreich wenn jemand sagt ich bin einsam dass ich sagen muss dich mehr treffen
00:38:36: Das ist immer diese Sache, die ich dann gesagt bekomme.
00:38:40: So geht doch mal unter Leuten
00:38:41: und
00:38:42: ja... Ich
00:38:44: weiß jetzt durch unser Vorgespräch du hast dir Sachen gemacht!
00:38:48: ... die ich sehr spannend finde.
00:38:50: Und das würde ich dich jetzt gerne noch mal fragen, wie... Was hast du denn gemacht um der Einsamkeit hin und wieder vielleicht zu entkommen?
00:38:57: Sehr einfache Sachen meistens auch.
00:38:59: Also ich habe dann mich an Kursen angemeldet.
00:39:03: Aber
00:39:03: da ist ja erst einmal
00:39:06: nix Eisenfach!
00:39:06: Das erfordert
00:39:07: halt ein
00:39:07: Riesenmut erstmal.
00:39:08: Ich hab versucht konkrete Dinge zu finden, die mir in der Vergangenhandspaß gemacht
00:39:13: haben
00:39:14: oder wo ich wusste, dass das nicht... irgendwie jetzt an irgendwie Leistung oder irgendwas gefunden ist.
00:39:20: Also, dass da der Zufall oder die Situation zusammenkommen wichtiger ist als das Ergebnis am
00:39:29: Ende.
00:39:29: Es geht nicht um etwas, was hinten was rauskommt sondern um den Prozess mit dem Menschen.
00:39:36: und da habe ich dann versucht zu gucken zu einem Tag, zwei Stunden lang oder so mal probiere und schaue wie sich das entwickelt.
00:39:47: Und dann immer noch sagen kann ich möchte, dass gar nicht mehr weiterführen oder so.
00:39:50: Also du hast
00:39:51: auf verschiedene Sachen geschnuppert?
00:39:53: Genau also so eine Art Schnupperkurs.
00:39:55: oder was ich auch empfehlen kann ist es gibt so vielleicht habt ihr die in eurer Umgebung aber Jugendzentren und bei mir tatsächlich waren sie nicht auf meine Altersgruppe geminzt.
00:40:08: Ich glaube, dass diese gerade für andere Zuhörer auch wichtig sein können.
00:40:15: Weil man dann einfach auch Leute vielleicht sogar von der Schule widersieht oder neue Personen kennenlernt weil der Blick meistens nicht nur das eigene Zimmer halt ist und das dann auch dazu führt, dass ich auch teilweise Leute in einer Nachbarschaft auf einmal kennengelernt habe oder zumindest dass sich der Blick einfach weitet und dass man nicht versucht also ... als Tipp einfach, die Vivende oder die Social Media Kanäle als das einzige Fenster zu sehen, wo man Kontakte knüpfen kann.
00:40:44: Und dass auch durch Mischdruckgruppen... Also jetzt nicht die gleichalterigen Menschen mit Gleichalterigen vielleicht eher nicht so die besten Erfahrungen hat, auch mit älteren Menschen in Kontakt kommt.
00:40:56: also ich habe zum Beispiel einen Kochkurs gemacht und da waren halt ... Ja, war nicht bei die Jüngste.
00:41:04: Und da waren halt auch ältere Menschen dabei und Berufseinsteiger oder auch schon Leute, die über sechs ... über fünfzig auf jeden Fall sind.
00:41:13: Dann saß man da, hat zusammen die Gerichte gekocht.
00:41:16: Am Ende waren alle an dem Türstand.
00:41:19: Es hat auch eine Art von ... Man hat ja irgendwas Gemeinsames geschaffen also in dem Fall jetzt nichts was irgendwie ... nack gewissen, weil sie nicht keine richtige Leistung also schon erfordert hat aber nicht dieses Gefühl man muss das jetzt perfekt gemacht haben und man genießt einfach diesen Prozess die man halt in dem Fall gemacht hat.
00:41:39: Und es war
00:41:39: eine positive Beziehungserfahrung mit den Menschen?
00:41:41: Ja, sondern ist eine
00:41:41: gute Rationanz weil man gemerkt hat dass bringt einen auch zusammen.
00:41:45: so Kleinigkeiten oder Töpferkurse Du bist in eine
00:41:50: Schauspielgruppe gegangen.
00:41:51: Genau, das ist auch ein Drama-Club und der ist auch kostenlos.
00:41:55: also gerade für Leute wo man dann sagt okay man möchte sich jetzt finanziell irgendwie da direkt schon über drei Monate lang binden dass man sagt, in solchen Frankfurt gibt es auch ne ganz gute Anlaufstelle dafür.
00:42:06: Sex based Theater heißen die Und die haben dann auch Kurse die über fünf Monate gehen und kostenfrei sind.
00:42:12: wenn man damit vielleicht so ja oder weil er alleine hingeht, dann findet man da auch einen guten Anschluss.
00:42:20: Oder man lässt es nach einer Session wieder gehen?
00:42:23: Also man lässt das auch wieder fallen... Also ich glaube der Schritt bis dahin ist nicht immer so dieses Straight Forward.
00:42:32: Ich mache das jetzt einfach, weil das war für mich auch nicht so.
00:42:34: Es geht nicht auf Knopfdruck.
00:42:36: aber was ich mitnehmen konnte war dass man und das ich in dem Fall so mich rangetastet habe.
00:42:42: Also was Kleines, was in meiner Umgebung war, dann ging's immer weiter ... breiter raus, also der der Kreis hat sich erweitert und so habe ich das dann irgendwie in so ein Stückweise entwickelt.
00:42:55: Also ich hab nicht geguckt was was ich jetzt schon hier irgendwie zwei Kilometer weiter machen kann weil das ist dann auch eine Hürde.
00:43:03: so wenn man nicht weiß lässt man sich auf sowas große Schrauben sofort weil es sollte man auf jeden Fall nicht tun.
00:43:09: also stückweise anfangen und auch halt einfach aus eigenem Interesse vielleicht Neugier auf jeden fall als größeres Ziel nehmen als.
00:43:18: ich muss jetzt Freunde finden.
00:43:19: Genau, das wäre mir noch wichtig.
00:43:21: am Schluss kein Kriterium.
00:43:25: Man weiß aus der Forschung dass es auch reicht wenn man eine Person hat, mit der man gut reden kann oder sich verbunden fühlt.
00:43:34: und die Idee bewertet mich nicht.
00:43:37: Und das kann auch mal eine Therapeute sein.
00:43:40: Das ist ja dann leider nur Abschnittsweise aber das kann trotzdem helfen wieder den Mut zu entwickeln, weiterzusuchen woanders.
00:43:51: Wir müssen nicht die Idee haben wir brauchen einen Riesennetz an Freundinnen und Freunden.
00:43:58: falsch und komisch, wenn wir das nicht haben.
00:44:00: Aber eine Person vielleicht zu suchen und zu finden... Und die kann älter sein?
00:44:04: Die kann jünger sein?
00:44:06: Egal!
00:44:07: Das wäre gut, dass es wichtig ist.
00:44:10: Das hält uns.
00:44:11: gesund oder gesünder.
00:44:13: und das andere, was mir sehr wichtig ist, ist Einsamkeit.
00:44:16: Wir dürften die Scham über Bord werfen.
00:44:19: Das ist völlig Quatsch!
00:44:20: Wir dürfen uns auch Sachen trauen...
00:44:22: Ich habe dazu empfinden.
00:44:25: Und sie
00:44:25: ist normal.
00:44:26: wir erleben sie alle und wir dürfen sie alle im Jahr einige Zeit haben.
00:44:32: gefährlicher wird wenn wir so merken dass geht quasi sowas chronisches rein und dieses Gefühl diese Sehnsucht nach Verbundenheit Wir stecken dauerhaft in uns und wir ziehen uns zurück.
00:44:44: Und dann wird es Zeit, dass wir uns auf die Suche machen was zu verändern.
00:44:49: Auch was mir geholfen hat, keine Erwartungen an sich zu stellen.
00:44:53: Also dass man keine Ziele schon vorhinein sich überlegt.
00:44:58: Jetzt in drei Monaten will ich das und das schon gemacht haben oder die und die Freunde schon haben.
00:45:03: oder Mindestanzahl also wie gesagt gibt es ja eigentlich nicht unbedingt so.
00:45:08: Die sollte auch nicht sein, dass man eine Person Das ist eine gute Anlauf.
00:45:15: Und der Rest, hier gibt es sich ja auch teilweise aus dem... Weiß ich nicht manchmal auch aus dem Zufall.
00:45:20: aber wenn man durch den inneren Kreis, durch Schule erstmal da keine richtige Verbindung spürt Man sich ran, dass es an den Medium-Gebungen was ist außerhalb.
00:45:31: Gibt das vielleicht auch Vereine?
00:45:32: Da muss man aufpassen manchmal auch weil ... Es muss ja dieses Gemeinschaftsgefühl durch Erhandlungen entstehen und nicht nur, okay, man geht ins Gym dann geht man wieder
00:45:42: raus.
00:45:43: Ja da sind wir wieder bei dem Punkt.
00:45:45: ich kann da unter Ich kann auf einem großen Volksfest sein oder auf einer großen Party oder auf ein Konzert Und fühl mich aber als der einsamste Mensch der Welt.
00:45:55: Gerade solche interaktiven Sachen, wo man mit Menschen wirklich ... Ja.
00:46:00: Ich sag mal in Tandeln kommt und gemeinsam irgendwas entwickelt.
00:46:04: Sei es jetzt irgendwie wie gesagt das Beispiel dem Kochen oder was also dem Tepperkurs?
00:46:10: Dass schon eine gewisse Zusammenheit schafft wenn man auch teilweise dann dazu kommt okay wie machst du das?
00:46:16: Oder was würdest du jetzt machen oder hast du Tipps?
00:46:22: Also man kommt auch mit den Personen einfach irgendwie mehr ins Gespräch als sich dem Bein hinterher zu werfen und zu sagen, jetzt sind wir fertig.
00:46:29: Jetzt gehen wir wieder.
00:46:30: Du schon gehst nach Hause?
00:46:31: Ja.
00:46:31: Und gab es keine Verbindung?
00:46:33: Genau.
00:46:34: Wenn man sieht mal ja trotzdem immer noch in seiner eigenen Welt, dass man unter Personen ist das hat auf jeden Fall eine gewisse Kraft auch.
00:46:42: Ja wenn ich diese Folge etwas gegeben habe... und ihr was mitnehmen konntet, dann teilt sie.
00:46:49: Gebt sie weiter.
00:46:50: Vielleicht kennt ihr auch Personen die diese Folge gerade brauchen.
00:46:53: Und vielen Dank fürs Zuhören.
00:46:56: Ja danke fürs zuhören Danke fürs Teil.
00:46:58: Marie Deine Gedanken alles Gute bis zum nächsten Mal Tschüss.
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